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Ägypten: Islamische Führer verhängen Todesurteil über koptischen Geistlichen - 21.08.2009

Gegen einen koptischen Geistlichen ist von islamischen Führern einer Dorfgemeinde bei Kairo das Todesurteil verhängt worden. Das berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Anlass für die Verurteilung des orthodoxen Priesters war seine Bitte, einen Gebetssaal nutzen zu dürfen, der eigens für seine 800 Gläubige umfassende Gemeinde erbaut worden war. Nach dem Ausspruch der Fatwa musste der Geistliche aus Furcht um sein Leben das Dorf verlassen, berichtet die Menschenrechtsorganisation weiter. Eine Fatwa kann von jeder islamischen Führungspersönlichkeit, aber auch von lokal respektierten Personen wie ägyptischen Ältesten, ausgesprochen werden. Sie besitzt zwar keine staatliche Gültigkeit, der Staat schützt aber keinen Kopten, der mit der Fatwa belegt wurde. Quelle: pm


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Woche 34: Imam ruft zu Dschihad auf – 11 verletzte Christen

Am 13. August rief der Imam des ägyptischen Dorfes Shimi, Sheikh Tobah, zum Djihad gegen die ortsansässigen Christen auf. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurden Christen angegriffen. Elf Kopten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Viele koptische Jugendliche wurden verhaftet. ...
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