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Appell der Christen in Syrien: EU-Sanktionen treiben Menschen zur Flucht

Hochrangige Würdenträger der christlichen Kirchen bezeichnen die Flüchtlingsdiskussion als Heuchelei. Durch die Sanktionen werde die Gesellschaft zerstört, den Menschen bleibe nur die Flucht. In einem bemerkenswerten Aufruf mit dem italienischen Titel „Basta sanzioni alla Siria e ai Siriani“  fordern sie ein Ende der EU-Sanktionen, die dramatische Folgen für das syrische Volk haben: 

2011 hat die Europäische Union beschlossen, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien zu verhängen. Die EU stellte sie als „Sanktionen gegen Persönlichkeiten des Regimes“ dar. Tatsächlich verhängte sie gegen das ganze Land ein Öl-Embargo, eine Blockade jeglicher Finanztransaktionen und ein Handelsverbot für sehr viele Güter und Produkte. Diese Maßnahmen sind immer noch in Kraft. Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verständlichen Entscheidung das Öl-Embargo für die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert. Dadurch sollen offenkundig den sogenannten „revolutionären Kräften und der Opposition“ wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

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Deutschland: Wo bleibt die Solidarität mit Christen?

Zur Lage der verfolgten Christen in Deutschland und auf der Welt

Früher haben wir gelernt: Die schlimmste Christenverfolgung aller Zeiten hat in den ersten 300 Jahren nach Pfingsten – dem Geburtstag der Kirche – stattgefunden. Heute muss es leider heißen: Die schlimmste Christenverfolgung findet gegenwärtig statt, wo die Christen mit 2,3 Milliarden Gläubigen die größte Religionsgemeinschaft der Erde sind.

Warum schweigen so viele?

In über 50 Staaten werden mehr als 100 Millionen Christen verfolgt, obwohl auf dem Eintrittsbillet für die UNO die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte steht, nach der alle Menschen das Recht haben, ihre Religion frei zu wählen und auszuüben. Warum nur fällt es unseren Kirchen, unseren Parlamenten, unseren Regierungen so schwer, darüber zu reden und Solidarität mit den verfolgten Christen zu zeigen? Warum erscheint es vielen als zu schwierig, Partei für die zu ergreifen, die unseren gemeinsamen Glauben nicht so leben können wie wir?

Muslime treten für Muslime ein. Warum treten Christen nicht für Christen ein?

Weil sie Angst haben, man könnte denken, dass sie nur für sich selber Partei ergreifen?

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Neue kirchliche Hilfsaktion für Christen im Nahen Osten

akvDie Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) startet eine Hilfsaktion für die schwer bedrängten und verfolgten Christen im Nahen Osten.

Die Aktion wird gemeinsam mit den Hilfsorganisationen „Kirche in Not“, „Christian Solidarity International“ (CSI) und „Initiative Christlicher Orient“ (ICO) durchgeführt, die schon im Nahen Osten aktiv sind. „Die Christen haben ein Menschenrecht darauf, auch künftig in ihrer Heimat im Nahen Osten friedlich leben zu dürfen“, so AKV-Präsident Helmut Kukacka. Er stellte gemeinsam mit den Vertretern der anderen Hilfsorganisationen im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Initiative vor, für die auch eine eigene Website eingerichtet wurde.

„Christenverfolgung kaum Thema“

Allein in Syrien sei mehr als eine halbe Million Christen - rund ein Drittel aller Christen des Landes - auf der Flucht, viele davon noch innerhalb Syriens. Mehr als 4.000 Christen wurden bereits ermordet. Dass die massive Christenverfolgung in Österreich wie im gesamten Westen nach wie vor kaum ein Thema sei, sei völlig unverständlich, so Kukacka. Das Schweigen müsse endliche durchbrochen werden, so der einhellige Tenor bei der Pressekonferenz.

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Irak: Patriarch Sako bittet Papst um Besuch

pia sakoNeues Buch „Marschiert endlich ein! Stoppt die Ermordung der Christen im Nahen Osten“ als Gemeinschaftswerk von Patriarch Louis Raphaël Sako und Pia de Simony (Pressesprecherin von CSI-Österreich) erschienen

Unmissverständlich klare Aussagen zu IS, Islam und lascher Haltung des Westens zum „Völkermord“ an den irakischen Christen

Bagdad-Wien - Der chaldäisch-katholische Patriarch Mar Louis Raphaël Sako hat seinen Appell an Papst Franziskus bekräftigt, in den Irak zu reisen. Das wäre für die schwer traumatisierten Christen im Land ein dringend notwendiges Zeichen der Ermutigung, um die Heimat nicht zu verlassen. Zugleich fordert der Patriarch die westliche Staatengemeinschaft mit den USA an der Spitze einmal mehr auf, endlich entschieden militärisch gegen die IS-Terroristen vorzugehen.

Sein Appell ist in dem soeben beim Verlag Herder erschienenen Buch „Marschiert endlich ein! Stoppt die Ermordung der Christen im Nahen Osten. Ein Aufschrei aus Bagdad“ enthalten; das Buch ist ein Gemeinschaftswerk des Patriarchen mit der Wiener Journalistin (und Pressesprecherin von „Christian Solidarity International“/Österreich) Pia de Simony. In dem Buch lässt es der Patriarch nicht an deutlichen Worten fehlen. „Der sogenannte Islamische Staat ist ein gottloses Ungeheuer, eine Krake, die weiter wächst und längst ihre Fangarme auch in die demokratisch-zivilisierte Welt ausgestreckt hat“,

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Mosul: Katholische Marienkirche in der Altstadt von IS-Terroristen in die Luft gesprengt

Neues islamistisches Verbrechen in der Tigris-Metropole

Mosul - Am Sonntag, 24. April, wurde die - auch wegen des Glockenturms berühmte - katholische Marienkirche in der Altstadt von Mosul, in die Luft gesprengt. Nach Angaben des chaldäisch-katholischen Patriarchats geht das Verbrechen auf das Konto der IS-Terroristen, die seit dem Juni 2014 die Tigris-Metropole kontrollieren.  

Die Terroristen stahlen alles was nicht niet- und nagelfest war

Beobachter aus der Stadt teilten mit, dass die Umgebung der Kirche

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Verfolgte Christen: Laienrat regt Solidaritätsinitiative an

Laienrats-Präsident Quendler: Kardinal Schönborns Reise zu Christen im Irak soll Startschuss für Initiative "Christen für Christen" sein.

Für eine Initiative mit dem Titel "Christen für Christen", die konkrete Wege der Unterstützung von verfolgten und schwer bedrängten Christen im nahöstlichen Raum erschließen soll, hat sich der Katholische Laienrat Österreichs (KLRÖ ) ausgesprochen. In der Aussendung vom 30. März 2016 dankte Laienrats-Präsident Theo Quendler Kardinal Schönborn für seine am Ostermontag begonnene Solidaritätsreise zu den Christen im Nordirak, die den Startimpuls für eine solche Initiative sein könne. Es sei hoch an der Zeit,

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Hinduistische Extremisten haben eine christliche Gemeinde angegriffen

Die Tat ereignete sich am vergangenen Freitag, teilte die römische Nachrichtenagentur „Asianews“ mit. Rund 40 Extremisten seien während eines Gottesdiensts der Pfingstgemeinde im indischen Gopanapalli in die Gebetsstätte eingedrungen und hätten die Anwesenden attackiert. Die Täter hätten auch Bibeln auf den Boden geworfen und seien auf den zelebrierenden Priester losgegangen. Unter den sechs Verletzten, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten, war auch ein vierjähriges Mädchen, so die Asianews. Am Ende des Anschlags setzten die Angreifer den Gebetsraum in Brand. (asianews)

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SYRIEN: Pater Jacques Mourad, ehemalige Geisel des "IS", im Gespräch mit CSI: „In meinem Land herrscht absolute Finsternis!“

Der syrisch-katholische Pater Jacques Mourad spricht mit CSI-Sprecherin Pia de Simony über seine mehrmonatige Gefangenschaft(1) bei den IS-Terroristen und über seine Sorgen um Syriens Christen. Bewusst hat er es vermieden, Antworten auf heikle politische Fragen zu geben, da er nach wie vor um sein Leben bangen muss. Aus Sicherheitsgründen lebt er vorübergehend im libanesischen Exil und hofft auf seine baldige Rückkehr in die Heimat.

Pater Jacques, haben Sie sich seit Ihrer Befreiung aus den Fängen des sog. „Islamischen Staates“ ("Daesh") wieder erholt?

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JEMEN: Blutbad in einem Seniorenheim in der Hafenstadt Aden

Vier Mutter-Teresa-Schwestern und weitere acht Mitarbeiter werden ermordet

Vier Mutter-Teresa-Schwestern sind am vergangenen 4. März in der Hafenstadt Aden im Jemen Opfer eines grauenhaften Blutbades geworden. Bewaffnete Dschihadisten drangen in ein Pensionistenheim ein, töteten zunächst einen Wachmann, stürmten dann das Gebäude und ermordeten die Nonnen sowie

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Syrien: IS-Terroristen ließen wieder 43 christliche Geiseln frei

Alle Entführten aus den Dörfern am Khabour-Fluss wieder in Freiheit

Damaskus - Die IS-Terroristen haben in Syrien am 22. Februar 2016 43 christliche Geiseln freigelassen. Die Geiseln gehörten zu den insgesamt 230 Christen, die am 23. Februar des Vorjahrs beim Überfall der IS-Terroristen auf die 35 christlichen Dörfer am Khabour-Fluss entführt worden waren.

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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