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Jean d'Ormesson über den sog. IS: „Ihre Brutalität hat ein Grad der Barbarei erreicht, den es in der Geschichte der Menschheit selten gegeben hat."

In Deutschland kennen ihn nur wenige, aber in seiner Heimat Frankreich ist der fast 90-jährige Schriftsteller Jean d'Ormesson, der zur Académie Française gehört, überall bekannt. In seinen Werken hat er sich auch oft mit religiösen Themen beschäftigt, zum Beispiel in „Dieu, sa vie, son oeuvre“ (Gott, sein Leben und Werk) von 1981.

„Ich prangere das Schweigen der politischen und Medien-Eliten an“!

D'Ormesson war es nun, der vor ein paar Wochen einen Appell für die verfolgten Christen im Nahen Osten verfasst und das Schweigen der politischen und Medien-Eliten in Frankreich angeprangert hat. Der Appell hat viel Resonanz gefunden: Viele Intellektuelle und immer mehr Politiker schließen sich ihm an. Außenminister Laurent Fabius hat daraufhin dafür gesorgt, dass der UNO-Sicherheitsrat am 27. März über die Verfolgung von Christen und anderen Minderheiten in Syrien und dem Irak beraten wird. Fabius will die Sitzung selbst leiten.

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Für die Freilassung der rund 300 entführten Christen in Syrien:

Aufruf zu einer Großdemonstration am 21. März 2015 in Wien

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat am 23. Februar 2015 in Nordostsyrien 35 christliche Dörfer in der Khabour-Region angegriffen und rund 300 Christen - darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen - entführt. Diesen Assyrern, Aramäern und Chaldäern droht eine Massenhinrichtung durch den IS.

Bis zu 10.000 Menschen konnten in den Kirchen der benachbarten Städte Al Qamishli und Al Hasakah Zuflucht finden. Viele von Ihnen sind jedoch noch immer in Ihren Dörfern, eingekesselt von den IS Extremisten. Christliche Widerstandskämpfer versuchen derzeit einen Korridor freizukämpfen, um die Familien in Sicherheit zu bringen. Doch auch sie beklagen Tote und Verletzte.

Um die Öffentlichkeit auf die katastrophale Situation der Assyrer, Aramäer und Chaldäer in Syrien und im Irak aufmerksam zu machen, hat das Österreichische Aktionsbündnis „Assyrer, Aramäer, Chaldäer“ (*) eine Großdemonstration mit anschließender Kundgebung am 21.März 2015, ausgerufen.

 CSI-Österreich appelliert an alle Österreicherinnen und Österreicher, sich so zahlreich wie möglich dem Protestmarsch anzuschließen.

 Beginn der Demonstration: 14:30 Uhr bei der Staatsoper.

Von dort aus führt ein Fußmarsch den Ring entlang bis zum Parlament, wo die Kundgebung mit Reden verschiedener namhafter Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und anderen Organisationen beendet wird.

Die religiöse Minderheit der Assyrer, Aramäer und Chaldäer, ist eine der ältesten christlichen Gemeinschaften des Nahen Ostens. Sie besteht seit dem 1. Jahrhundert und ist heute im Begriff, durch Massaker und Exekutionen ausgelöscht zu werden.

Mehr Infos über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

(*) Das Österreichische Aktionsbündnis „Assyrer, Aramäer, Chaldäer“ ist ein Zusammenschluss von assyrischen, aramäischen und chaldäischen Vereinen, Kirchen und Organisationen in Wien.

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CSI-Kommentar zum Wiener Dialogzentrum KAICIID: „Zerstört ist schnell. Aufzubauen braucht Jahre“

EIN Monolog-Zentrum?

Das König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog in Wien (KAICIID) wurde 2011 vom saudi-arabischen König Abdullah gegründet. Österreich und Spanien sind ebenso vertreten wie Repräsentanten aller Weltreligionen. Dem interkulturellen und interreligiösen Dialog soll das Zentrum dienen. Soweit die Theorie.

 Die Fakten

König Abdullah, lässt in seinem eigenen Staat keinen interreligiösen Dialog zu und verfolgt Nichtmuslime, wenn sie beten oder als Christen Gottesdienste halten wollen.

In Saudi-Arabien werden für „religiöse“ Vergehen brutalste Strafen vollzogen, gerade jetzt für den Internet-Aktivisten Raif Badawi, der alle Religionen als gleichwertig bezeichnet. Das reicht schon für 1000 Peitschenhiebe - das ist Mord auf Raten.

(im Bild: Der saudiarabische Prinz Faisal, Leiter des KAICIID, im Gespräch mit CSI-Sprecherin Pia de Simony)

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CSI-Österreich zum Attentat in Paris auf die Redaktion der satirischen Zeitschrift „Charlie Hebdo“

CSI-Österreich verurteilt aufs Schärfste den gestrigen barbarischen Anschlag in Paris auf die Redakteure des satirischen Blattes „Charlie Hebdo“. Dabei wurden 12 Menschen – darunter der Chefredakteur Stéphane Charbonnier und vier der bekanntesten Karikaturisten des Landes Cabu, Wolinski, Honoré und Tignous – an ihrem Arbeitsplatz im Kugelhagel von Radikalislamisten erschossen.

Meinungsfreiheit ist unser höchstes Gut

Die bissigen Cartoons dieser antiklerikalen Wochenzeitschrift, die weder den Propheten Mohammed noch die katholische Kirche sowie Andersgläubige verschont haben und oft unter die Gürtellinie gingen, rechtfertigen in keiner Weise dieses angerichtete Blutbad. Die Presse- und Meinungsfreiheit sollen auch weiterhin in unseren westlichen Demokratien höchstes Gut bleiben.

 CSI-Österreich ist in Gedanken und im Gebet mit den Angehörigen der Opfer verbunden. (PdS)

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PAKISTAN: Schweigeminute für die 141 Opfer in einer Schule von Peshawar

Enorme Bestürzung über 141 Taliban-Opfer von 16. Dezember und Erinnerung, dass vor einem Jahr auch über 100 Christen in Peshawar bei einem doppelten Selbstmordattentat nach einem Gottesdienst ums Leben kamen

Katholische Schulen und Erziehungseinrichtungen in Pakistan haben am 18. Dezember eine Schweigeminute für die Opfer des entsetzlichen Terrorangriffs der Taliban auf eine Militärschule in Peshawar eingelegt. Dazu hatte der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Karachi, Joseph Coutts, aufgerufen. Bei dem Attentat wurden über 140 Menschen getötet - die meisten davon Schülerinnen und Schüler.

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Experten: Gängige islamische Theologie fördert Christenverfolgung

Pressekonferenz in Wien von 20 Organisationen zum "Tag der Menschenrechte" - Islamischer Religionspädagoge Aslan: Zeitgemäße Interpretation der zentralen Schriften des Islam wäre dringend gefordert

Wien – KAP - Die gegenwärtige und zuvor in diesem Ausmaß nie dagewesene Christenverfolgung in vielen islamischen Ländern kann nur über eine inner-islamische Neuausrichtung der vorherrschenden Theologie beendet werden. Das betonten Vertreter christlicher Organisationen und der österreichische islamische Religionspädagoge Ednan Aslan am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Wien.

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"n" - Plakette zum Anstecken

Der arabische Buchstabe ن  (=„N“) steht für die Nazarener. So werden die Christen im Koran bezeichnet. Seit 2014 kennzeichnete die Terrormiliz IS mit diesem N die Häuser der Christen in den von ihnen eroberten Gebieten im Irak. Der Weihbischof von Bagdad berichtet: „Die IS-Milizen wählten die Häuser der Christen aus und kennzeichneten diese mit dem ن in roter Farbe als Zeichen, dass diese Häuser der Christen jetzt dem islamischen Staat gehören.“ Das ist der Freibrief für die Kämpfer, die Häuser zu zerstören und alle Bewohner zu vertreiben oder gleich umzubringen. Mit dem Button ن zeigen wir als Christen unsere Solidarität mit den verfolgten Christen und anderen religiösen Minderheiten. Es ist ein Bekenntnis zu unserem Glauben in aller Öffentlichkeit.  


Bestellen Sie hier den Ansteck-Button "n" kostenfrei.

Schreiben Sie uns eine email mit dem Betreff "Nazarener" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Bitte vergessen Sie nicht Ihre Adresse (bzw. die Zustelladresse), ihren Namen und die Stückzahl anzugeben. 

Benötigen Sie eine größere Anzahl, dann kontaktieren Sie uns bitte per Telefon 01/712 15 07 oder email.

 

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Fackelzug gegen Christenverfolgung

Jetzt handeln:

in Syrien   und  Irak:  

Schluss mit dem Völkermord an Christen und anderen religiösen Minderheiten. 

Zerschlagt den „Islamischen Staat“ (IS). Endlich Dialog statt Terror, Entführungen und Mord!

 

in Nigeria: 

Schluss mit dem Abfackeln von Kirchen und Schulen! 

Schluss mit der Entführung christlicher Mädchen, die zwangsislamisiert und am Sklavenmarkt verkauft werden. 

 

In den islamischen Ländern und Diktaturen wie Nordkorea: 

das Recht für Christen, Kirchen zu bauen und ihren Glauben öffentlich zu bekennen.

 

in Europa: 

Volle Gleichberechtigung und Glaubensfreiheit für Christen (die Diskriminierung schreitet auch hierzulande voran).

den bedingungslosen Einsatz der Österreicher für Religionsfreiheit: Durch Politiker, Kirchen und durch die islamische Glaubensgemeinschaft.

 

Mehr als 20 namhafte christliche Menschenrechts-
organisationen
 haben sich zu einer Plattform 

zusammengeschlossen, um auf die zunehmende Diskriminierung und Verfolgung von Christen in mehr als 50 Ländern der Welt aufmerksam zu 
machen.

 

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Weltgebetstag für die verfolgten Christen (*): „Wir dürfen nicht schweigen"

Gottesdienst im Wiener Stephansdom am 23. November 2014 aus Anlass des „Weltgebetstags für die verfolgten Christen“ – Generalsekretär von CSI-Österreich berichtete über jüngsten islamistischen Terroranschlag in Kenia: 28 Christen wurden ermordet, weil sie den Koran nicht lesen konnten

Zu Beginn der Messe – die von der Menschenrechtsorganisation CSI-Österreich mitgestaltet wurde – berichtete ihr Generalsekretär Elmar Kuhn vom jüngsten Terroranschlag der somalischen islamistischen „al-Shabaab“-Terrormiliz in Kenia:

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Irak: "Barbarei im Namen des Islam erinnert an tödliche Ideologien des 20. Jahrhunderts"

Louis Raphael I. Sako, chaldäischer Patriarch aus Bagdad, fordert bei der KAICIID-Konferenz in Wien klare Stellungnahme muslimischer Religionsvertreter

Im Unterschied zum „Nationalsozialismus und anderen tödlichen Ideologien des 20. Jahrhunderts“ verüben die Dschihadisten des Islamischen Staates ihre barbarischen Verbrechen „im Namen des Islam“. Deshalb sei es „schockierend, dass die islamische Glaubensgemeinschaft diese Aktionen nicht offiziell und mit Nachdruck verurteilt“.

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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