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Syrien: Wieder ein katholischer Priester entführt

Vom Pfarrer eines Städtchens im Hauran fehlt seit 12. Juli jede Spur

Damaskus - In Syrien wird neuerlich ein katholischer Priester vermisst: Seit dem vergangenen 12. Juli fehlt von Pfarrer Antoine Boutros und seinem Fahrer Saud Alabdon jede Spur. Der 50-jährige Priester ist Pfarrer

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IRAK - Neuerliche Welle von Entführungen von Christen

Zwei Entführungsopfer wurden von den Tätern ermordet - Patriarch Sako appelliert an die französische Regierung

Bagdad - Im Verlauf der letzten 14 Tage wurden in Bagdad vier angesehene christliche Bürger von „Unbekannten“ entführt. Zwei der Entführten – Quais Abdul Shaya und Saher Hanna – wurden von den Entführern ermordet; die Angehörigen von Quais Abdul Shaya hatten den Entführern ein Lösegeld von 25.000 Dollar gezahlt. Saher Hanna arbeitete im irakischen Innenministerium. Ein weiterer entführter Christ

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„Wenn keine Touristen mehr nach Tunesien kommen, werden Extremisten an die Pforten Europas klopfen“

Ein bekannter Pfarrer aus dem Anschlagsort Sousse warnt vor der Gefahr des Islamismus

„Sie wollen Tunesien für den demokratischen Fortschritt bestrafen. Aus diesem Grund darf man das Land jetzt nicht alleine lassen“, so der einheimische Pfarrer Jawad Alamat, der für die katholische Gemeinde in Sousse verantwortlich ist, der Hafenstadt an deren Küste bei einem Attentat auf eine Hotelanlage

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Libyen: Sorge um Schicksal von 86 entführten eritreischen Christen

Die jungen Migranten waren von IS-Terroristen auf dem Weg zur Mittelmeerküste überfallen worden – Nur wer die Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis, rezitieren konnte, wurde wieder freigelassen.

Tripoli-Stockholm - Die eritreische Diaspora ist in großer Sorge über das Schicksal von 86 eritreischen Christen, die in Libyen auf dem Weg nach Tripoli von IS-Terroristen entführt worden sind.

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CSI-Schweigemarsch mit Kardinal Schönborn und Metropolit Arsenios bildete in Wien den Auftakt der Langen Nacht der Kirchen

Syrien/Irak, Situation in Nigeria, armenischer Genozid waren Schwerpunkte

Wien - Die Solidarität mit den verfolgten Christen vor allem im Nahen Osten und in Afrika bildete am Freitag einen zentralen Akzent bei den Wiener Veranstaltungen zur 11. „Langen Nacht der Kirchen“. Bereits um 17.15 Uhr setzte sich am Stephansplatz der große „Schweigemarsch für die verfolgten Christen“ in Bewegung. Geleitet wurde der Schweigemarsch der österreichischen Sektion von „Christian Solidarity International“ (CSI) von Kardinal Christoph Schönborn, Metropolit Arsenios (Kardamakis), Weihbischof Franz Scharl, dem griechisch-katholischen Generalvikar Yuriy Kolasa, dem armenisch-apostolischen Patriarchaldelegaten P. Tiran Petrossian und weiteren Spitzenrepräsentanten der christlichen Kirchen. Ziel des Schweigemarsches war die Augustinerkirche, die ihr gesamtes Programm zur „Langen Nacht der Kirchen“ dem Thema „Christenverfolgung heute“ gewidmet hatte.

Schönborn: „Wir beten auch für die Verfolger“

Kardinal Schönborn sagte vor dem Stephansdom; „Wir beten für die verfolgten Christen, aber wir beten auch – so wie es Christus vorgelebt hat – für die Verfolger“. Die Verfolger meinten, im Namen der Religion zu handeln, obwohl alles, was sie tun, „der Religion widerspricht“. Metropolit Arsenios betonte, es sei zutiefst traurig, dass Christen

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CSI-Schweigemarsch für verfolgte Christen zum Auftakt der Langen Nacht der Kirchen

Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen LANGEN NACHT DER KIRCHEN am 29. Mai 2015  ist der Blick auf die wachsende, besorgniserregende Christenverfolgung in vielen Ländern der Welt. Dazu bildet heuer unser traditioneller CSI-Schweigemarsch den Auftakt. 

 

Der von Kardinal Schönborn und Vertretern der Ökumene angeführte Protestzug am 29. Mai beginnt heuer um 17.15 Uhr vom Stephansplatz und endet in der Augustinerkirche (s. Flyer im Attachment). Dort wird im Rahmen einer Ökumenischen Feier ein modernes „Golgotha“- Triptychon eines nigerianischen Künstlers in einem linken Seitenaltar gesegnet. (Für Foto und Erklärung hier klicken) 

 

Das Bild ist ein Geschenk von CSI-Österreich aus unserer Projektarbeit für Waisenkinder im südnigerianischen Enugu. Die Kinder haben ihre Familie durch Terrorangriffe von Boko Haram auf Christen verloren.

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A Letter from the People of the Cross to ISIS

 

ISIS-Terroristen haben vor laufenden Kameras Dutzende Christen enthauptet und erschossen, Kirchen und Friedhöfe geschändet, Kreuze und Marienfiguren mit Hämmern zerschlagen. Sie nannten ihr jüngstes, in Libyen gedrehtes Massaker-Video „Nachricht an die Nation des Kreuzes“.

Jetzt macht eine überraschende Antwort von christlicher Seite die Runde durchs Netz – ebenfalls in Form eines professionell produzierten Videos, gerichtet an die Islamisten.

Der Inhalt könnte kein größerer Gegensatz sein: Betörende Landschaftsaufnahmen, sanfte Musik. Es ist ein Aufruf zur Umkehr, eine Botschaft der Versöhnung. 

 

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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