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NIGERIA: 50 islamistische Fulani-Hirten überfallen nachts ein Dorf bei Enugu

Mit Macheten töten sie etliche Bewohner und verletzten lebensgefährlich eine schwangere Frau.

50 islamistische Fulani-Hirten überfielen in der Nacht vom 25. August Ndiagu, ein verschlafenes Dorf bei Enugu. Mit Macheten bewaffnet, drangen einige von ihnen auch gezielt in die Wohnung des katholischen Seminaristen Lazarus Nwafor ein und metzelten ihn nieder. Vergeblich versuchten die christlichen Vermieter, die im selben Haus wohnten, ihm zur Hilfe zu kommen. Alle vier Familienmitglieder – darunter eine im sechsten Monat schwangere Frau – erhielten dabei schwere Verletzungen.

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Neue Flüchtlingsströme aus der irakischen Stadt Mosul

Es sind neue Flüchtlingsströme aus der irakischen Stadt Mosul zu verzeichnen. Das meldet der deutsche Zweig der weltweiten Malterserhilfe, „Malteser International“ in Köln. Einige Mitarbeiter des Hilfswerkes hätten „verstärkte Fluchtbewegungen“ in der Region festgestellt,

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Irak: Patriarch Sako drängt auf rasche Befreiung Mosuls

Auszüge aus einem Appell des irakisch-chaldäischen Patriarchen Louis Raphael SAKO an CSI-Österreich im 2. Gedenkjahr der Vertreibung der Christen aus Mosul

„Inzwischen sind schon zwei Jahre seit dem brutalen Einmarsch des sog. Islamischen Staates in unserer nordirakischen Millionenstadt Mosul vergangen. Christen verloren damals über Nacht ihr Hab und Gut und fristen seitdem als verarmte Flüchtlinge im angrenzenden Kurdistan ein jämmerliches Dasein. Im zweiten Gedenkjahr (Flucht aus Mosul vom 10. bis 17. Juni 2014 und aus den benachbarten Ortschaften im Ninive-Tal vom 6. bis 7. August 2014, Anm.)  gibt es allerdings erste Zeichen für eine Zerschlagung des Terrorismus. Allen Widerständen zum Trotz haben viele unter ihnen jetzt wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in ihre für immer verloren geglaubte Heimat – vor allem seitdem die irakische Armee die Städte Ramadi und Falludscha zurückerobert hat.

Damit ihre Heimkehr bald ermöglicht wird, richte ich einen dringenden Appell an die Staatengemeinschaft,

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Irakischer Erzbischof: Europa blauäugig gegenüber Islam

Syrisch-orthodoxer Erzbischof Saliba: Leiden der Nahost-Christen wird auch in Europa systematisch verschwiegen

Wien - "Blauäugigkeit im Umgang mit Migranten aus muslimischen Ländern" wirft der Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, Theophilus George Saliba, den europäischen Politikern vor. "Man übersieht, hoffentlich aus Unwissenheit und nicht willentlich, die sozio-religiöse Sprengkraft dieser Migrationsbewegung nach Europa. Ihr habt keine Ahnung über die Kultur und Entschlossenheit der Menschen", so der erfahrene Erzbischof.

Europa laufe Gefahr, "den gleichen Terror gegen Christen zu erleben wie wir im Nahen Osten", so der Kirchenmann

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Schönborn zu Priestermord: "Kreislauf des Hasses durchbrechen"

Kardinal Christoph Schönborn hat sich nach dem islamistischen Terroranschlag in einer nordfranzösischen Kirche gegen Rache und Gegenschläge ausgesprochen. In einem ORF-Interview mit Mathilde Schwabeneder am Dienstag sagte der Wiener Erzbischof am Rande des Weltjugendtages in Krakau zu dem Anschlag zweier Männer, der dem 84-jährigen Priester Jacques Hamel und eine weitere als Geisel genommene Person das Leben kostete. Er wisse noch keine Details über die Tat, "ich weiß nur eines: Gegen diese Art von Krieg gibt es für mich als Christ keine andere Antwort als jene, die Jesus selber gegeben hat. Es wird nicht helfen, wenn man wieder mit Rache reagiert." Es gelte vielmehr den "Kreislauf des Hasses zu durchbrechen".

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Blutbad in französischer Kirche: Weltweites Entsetzen

Der Vatikan hat mit Entsetzen auf die Geiselnahme und die Tötung eines katholischen Priesters in einer nordfranzösischen Kirche reagiert. Es handele sich um "absurde Gewalt", die besonders betroffen mache, weil sie sich in an "einem heiligen Ort" ereignet habe, "an dem die Liebe Gottes verkündet wird", heißt es in einer ersten Stellungnahme von Sprecher Federico Lombardi. Papst Franziskus sei über die "barbarische Tötung" des Geistlichen sowie die Geiselnahme der Gläubigen informiert worden.

Der Papst "verurteile aufs Schärfste jede Form des Hasses", so Lombardi. Zugleich teile Franziskus den Schmerz und den Schrecken und bete für die Opfer. Die Erklärung endet mit den Worten: "Wir sind der Kirche in Frankreich, der Erzdiözese Rouen, der betroffenen Gemeinde und dem französischen Volk nahe".

Bei der Geiselnahme am Dienstag in einer Kirche im nordfranzösischen Saint-Etienne-du-Rouvray waren die beiden Täter offenbar mit äußerster Brutalität vorgegangen.

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Chaldäischer Patriarch: Muslime sollen Terrorismus entschieden verurteilen

 

Patriarch Sako in Glückwunschschreiben zum Fest Id-al-Fitr: Glaube, der Verbrechen und Gewalt gutheißt, ist "abwegig und verzerrt"

 

Bagdad - In seinem Glückwunschschreiben an die irakischen Muslimen aus Anlass des Id-al-Fitr-Festes mit dem der Fastenmonat Ramadan beendet wird, hat der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Muslime in Zukunft "kraftvoller als bisher" alle Formen von Gewalt und Terrorismus verurteilen werden. Es gehe darum, eine religiöse Haltung zu entwickeln, die imstande ist, Andersgläubige zu akzeptieren und

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Welttag der verfolgten Christen

Wir bitten alle Gemeinden, im November 2016 einen Tag (Sonntag) dem Gebet für die verfolgten Christen zu widmen. CSI-Österreich wird diesen Gebetsmonat mit einem festlichen Gottesdienst im Wiener Stephansdom abschließen. Datum: Sonntag, 1. Advent, 4. Dezember 2016 um 12:00 Uhr.

CSI-Österreich folgt mit diesem Weltgebetstag einem Aufruf der weltweiten Evangelischen Allianz und dem Verein International Christian Concern (ICC), die diesen Tag in über 100 Länder der Welt begehen. Ungeachtet der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften wird mit diesem Weltgebetstag für verfolgte Christen deutlich, dass unsere Solidarität auf den Auftrag des Hl. Paulus zurückgeht: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit. Die Solidarität mit Christen, die um Jesu willen verfolgt werden, hat keine konfessionellen Grenzen. Diese gelebte Solidarität ist heute angesichts der umfassendsten Christenverfolgung aller Zeiten wichtiger denn je.

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Chaldäischer Patriarch nach dem schweren IS-Anschlag in der irakischen Hauptstadt: „Islam braucht dringend einen inneren Wandel“

Patriarch Louis Raphael Sako erschüttert nach dem Besuch der Stätte des verheerenden Attentats im Bagdader Bezirk Karrada

Bagdad - Der Islam braucht dringend einen inneren Wandel. Das betonte der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako in Reaktion auf den verheerenden Anschlag der IS-Terroristen in Bagdad am Sonntag mit mehr als 230 Toten. Die IS-Ideologie sei wie eine Atombombe, die die Menschheit überall auf der Welt bedrohe. Von muslimischer Seite wünscht sich der Patriarch, dass ein moderater Islam gelehrt und die totalitäre Interpretation der Religion überwunden wird. Mar Louis Raphael Sako hofft auf eine starke Selbstbesinnung im Islam gegen die Blut-Ideologie des IS. Die Änderung müsse im Inneren der islamischen Religion stattfinden – mit einer Hinwendung zur Toleranz, zum Zusammenleben, zum Respekt vor den Menschenrechten. Denn der Terrorismus sei ein Krebs, der den Islam zerstöre.

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Jesidinnen und Christinnen erleiden sexuelle Qualen in Nordirak

Katholischer Menschenrechtsaktivist schildert die Verbrechen in den von „Daesh“ (dem sog. „IS“) kontrollierten Gebieten wie Mosul und Ninive-Ebene

Bagdad - Der katholische Menschenrechtsaktivist Tobiya Duraid Hikmat – früher Referent für die Minderheiten in der Provinzverwaltung von Ninive - hat in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur „AsiaNews“ die Modalitäten der IS-Terrorherrschaft vor allem gegenüber den Frauen in Mosul und in der Ninive-Ebene dargelegt. Die „Daesh“ (IS)-Terroristen setzten sexuelle Gewalt auch gegen christliche Frauen ein, sagte Duraid Hikmat. Im Gegensatz zu den jesidischen Frauen, die das Objekt von Massenvergewaltigungen sind,

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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