JAHRESBERICHT 2009
JAHRESBERICHT 2009
Open Doors
„Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.“
Hebr. 13,3
Über das Leitbild der Menschenrechtsorganisation CSI Österreich
CSI Österreich setzt sich seit 1980 gemäß dem Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen für Religions-, Gewissens- und Gedankenfreiheit für Christen sowie entsprechend ihren Möglichkeiten für Angehörige anderer Religionen ein. Der Einsatz für verfolgte Christen entspricht auch ihrem Auftrag zu internationaler christlicher Solidarität.
CSI Österreich ist eine ökumenische, unabhängige und gemeinnützige Organisation, die von christlicher Nächstenliebe getragen wird.
Unsere Erfolge im Rückblick
Die Petitionen und Protestkarten zählen zu den wichtigsten Instrumenten von CSI Österreich im Einsatz für Menschenrechte. Dank des Engagements unserer zahlreichen Unterstützer können wir - zum Teil gemeinsam mit anderen Organisationen – immer wieder Erfolge in unserem Menschenrechtseinsatz erzielen und mit Gottes Hilfe weitere Ungerechtigkeit gegenüber unseren im Glauben verbundenen Geschwistern abwenden.
Iran: Haftentlassung für Marzieh und Maryam
Zunächst unsere jüngste Erfolgsmeldung: Die beiden Christinnen Marzieh Amirizadeh, 30, und Maryam Rustampoor, 27, wurden nach mehr als 250 Tagen in Haft am 18. November freigelassen! Die jungen Frauen waren am 5. März unter dem Verdacht der „staatsfeindlichen Aktivitäten“ festgenommen worden, weil sie Gebetstreffen organisiert und Bibeln verteilt hatten. Sie wurden in die Strafanstalt Evin gebracht, in der schon oftmals Frauen misshandelt worden sind. Tausende Christen unterstützten die Petitionen für Marzieh und Maryam.
China: Bischof Leo Yao Liang wieder in Freiheit
Nach rund zweieinhalb Jahren Haft ist der chinesische Untergrund-Bischof Leo Yao Liang wieder in Freiheit. Seine Haft hat der 85jährige katholische Geistliche aus der Provinz Hebei im Norden der Volksrepublik an verschiedenen Orten verbracht, bis er am 25. Jänner wieder frei gelassen worden ist. Anlass für die Verhaftung soll angeblich eine heimliche Priesterweihe gewesen sein. Der romtreue Bischof soll ohne Genehmigung der Regierung rund zwanzig Männer ordiniert haben.
China: Pastor Lou Yuanqi kam frei
Im Mai wurde der 44jährige Pastor Lou Yuanqi aus der Haft entlassen. Der Seelsorger einer staatlich nicht registrierten protestantischen Hausgemeinde in der Stadt Qingshuihe ist gegen die Bezahlung einer Kaution vorläufig frei gelassen worden. Lou Yuanqi war im Dezember des vorigen Jahres wegen des sogenannten „Benutzens von Aberglauben zur Unterwanderung des Gesetzes“ vor Gericht gestellt worden. Zu einer Verurteilung ist es allerdings nicht gekommen. Seit einem Jahr hatte sich Lou in der Strafanstalt befunden.
Nigeria: Sani Kibili ist frei
Nach 15monatiger Haft ist Sani Kibili, Mitglied der „Deeper Life Bible Church“, frei gekommen. Kibili war am 18. Oktober 2007 im islamischen nordnigerianischen Bundesstaat Kano wegen angeblicher Beleidigung des islamischen Glaubens zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Schauprozess vor einem Scharia-Gericht stützte sich auf die Beschuldigung durch drei Muslime, welche ihn in einem Laden in Kibiya wegen seines offen bekundeten Glaubens an Jesus Christus beschimpft hatten. Sani Kibili hingegen konnte bis heute keine Beleidigung des Islams nachgewiesen werden. Im Gefängnis wurde er durch andere Häftlinge beschimpft und gedrängt, zum Islam zu konvertieren. Doch Kibili ist in seinem Glauben standhaft geblieben.
Pakistan: Zwei wegen Blasphemie verurteilte Christen aus der Haft entlassen
Im Herbst 2006 waren der 72jährige pakistanische Christ James Masih und sein um fünf Jahre jüngerer Freund Buta Masih wegen angeblicher Blasphemie unschuldig zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Den beiden Männern war das Verbrennen von Koranseiten vorgeworfen worden. Das Urteil beruhte auf der falschen Anzeige eines islamischen Nachbarn, der sich beim leseunkundigen James Masih vergeblich um den Kauf einer Immobilie bemüht hatte. Im April hat der Oberste Gerichtshof überraschend die umgehende Freilassung von James und Buta Masih angeordnet. Der katholische Anwalt und CSI-Freund Dr. Khalil Tahir hatte die Männer verteidigt.
Eritrea: 73 Christen wieder in Freiheit
Am 17. April sind siebzig Christen völlig unerwartet aus dem Militärgefängnis Mitire entlassen worden. Sämtliche Haftentlassene sind Mitglieder von staatlich nicht anerkannten evangelischen Gemeinden. Die Freigelassenen, darunter elf Frauen, waren für sechs Monate in Haft, weil sie angeblich ihren Wehrdienst von 18 Monaten nicht beendet haben sollen. Die Christen waren in Asmara und in Dekemhare, Keren, Massawa und Mendefera verhaftet und ins Militärgefängnis überstellt worden.
Ebenso sind drei wegen ihres Glaubens inhaftierte Christen gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt worden. Die Männer waren alle über 80 Jahre alt, zwei der Männer sind Mitglieder der evangelikalen Kirche „Wort des Lebens“ und waren seit November des Vorjahres in dem Militärstraflager Mitire eingesperrt. Der dritte aus der Haft entlassene Mann ist Mitglied der Pfingstkirche und saß sechs Monate in einer Polizeistation in Asmara hinter Gittern.
Saudi Arabien: Christlicher Blogger ist frei!
Der christliche Blogger Hamoud Saleh Al-Amri (vormals bekannt als Hamoud Bin Saleh) ist am 28. März überraschend aus der Haft entlassen worden. Der vom Islam zum Christentum konvertierte 28jährige war am 13. Jänner dieses Jahres in Riad verhaftet worden. Bin Saleh hatte im Internet über die Beweggründe berichtet, den christlichen Glauben anzunehmen, und dabei auch Kritik an der fehlenden Religionsfreiheit in Saudi Arabien geübt.
Dies sind nur einige von zahlreichen Beispielen dafür, wie wichtig der Einsatz für unsere verfolgten Glaubensgeschwister ist. Auch wenn es uns oftmals nicht möglich ist, die Freilassung gefangener Christen oder die Abwendung eines Todesurteils zu bewirken: Allein die Tatsache, dass Politiker und Behörden in den betreffenden Staaten das Interesse von Menschen anderer Länder an der jeweiligen Menschenrechtssituation erkennen, kann sich langfristig positiv auf die Gesetzeslage und die Situation ethnischer und religiöser Minderheiten auswirken. Insofern können wir Ihnen, liebe Unterstützer, auf Fragen wie „Bringt meine Unterschrift eigentlich etwas? Ist das nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein?“ ermutigende Antworten geben. Denn jedes Gebet und jede einzelne Unterschrift auf einer Petition sind wertvoll für unseren Einsatz.
Und: Selbst wenn wir es oft vielleicht nicht erkennen: Der Herr hört unsere Gebete und Anliegen.
Oft können wir unseren verfolgten Schwestern und Brüdern auch Gutes tun, indem wir mit einem Brief oder einer Grußkarte wie etwa zu Weihnachten ihre Verzweiflung lindern, ihnen ein wenig Mut, Hoffnung und Trost geben, oder aber auch ihren Glauben an den Herrn stärken.
Damit konnten solidarische Christen auch das Leid des pakistanischen Gefangenen Saleem Sylvester etwas lindern. Über die empfangene Post war Sylvester Zeno, wie Saleem von seinen Freunden genannt wird, sehr dankbar.
Im Gebet und in der Brieffreundschaft mit Unterstützern von CSI Österreich schöpft Sylvester die nötige Kraft während seines Gefängnisaufenthaltes, der von Krankheit, Bedrohungen und Angriffen durch muslimische Mithäftlinge geprägt ist.
Schweigemarsch für die Christen im Irak
800 Menschen folgten am Freitag, 27. März 2009 dem Aufruf unserer Organisation, beim traditionellen Schweigemarsch für verfolgte Christen gemeinsam mit unserem Ehrengast Erzbischof Louis Sako durch die Wiener Innenstadt zu ziehen. Rund tausend Menschen, darunter Vertreter mehrerer Konfessionen, nahmen an dem anschließenden ökumenischen Wortgottesdienst mit Dompfarrer Toni Faber im Stephansdom teil.
Zahlreiche Würdenträger begleiteten die große Gemeinschaft solidarischer Christen, allen voran Kardinal Christoph Schönborn und der evangelische Altbischof und Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) Herwig Sturm. Der Schweigemarsch war zugleich der Höhepunkt des einwöchigen Besuches des chaldäisch-katholischen Erzbischofs von Kirkuk in Österreich, welcher der Einladung unserer Organisation und dem Hilfswerk Kirche in Not sowie der Stiftung PRO ORIENTE gefolgt war. Erzbischof Sako wies an mehreren Informationsabenden in St. Pölten, Linz, Graz, Marienkron (Mönchhof) und im Curhaus der Wiener Erzdiözese auf die prekäre Lage der Christen im Irak hin.
Kerze der Hoffnung/CSI aktiv
CSI-aktiv erschien im Jahr 2009 sechs Mal als „Kerze der Hoffnung“, ein Mal als Weihnachtsgrüße und ein Mal als Ostergrüße für gefangene Christen und Menschenrechtsaktivisten.
In Kirchen in ganz Österreich sind während Gottesdiensten Kerzen für unsere benachteiligten Glaubensgeschwister entzündet und mit Petitionsschreiben Unterschriften gesammelt worden: Für Rajat Kuldip, Saliman Kondhpan, Gokul Kondhpan (Indien), Mao Minzi (China), die Pastorin Nguyen Thi Hong (Vietnam), die Brüder Ashraf, Magdy Osama, Nabil, Walid, Hany Morris Ghatas (Ägypten), Pastor Lou Yuanqi (China), die Christen in Arauca (Kolumbien)Abdul Zahra Vashani (Iran), Melar Selwan und vier weiteren Christen aus Madhya Pradesh (Indien), P. Gebretensai Hadegu und 25 weitere Priester in Eritrea, Rashidul Amin Khandaker, Habibur Rahman (Bangladesch), Bashir Musa Ahmed (Äthiopien) und Safian Masih (Pakistan).
Derzeit gibt es knapp 1.000 Bezieher unserer monatlich ausgesendeten „Kerze der Hoffnung“. Diese entsteht in Zusammenarbeit mit amnesty international und ist als Unterstützung für all jene Menschen gedacht, die sich intensiv für unser Anliegen einsetzen möchten. Bezieher der Kerze der Hoffnung sind teilweise aktive Einzelpersonen, welche zum Beispiel einen Inhaftierten "adoptiert" haben oder zusätzlich Protestbriefe verfassen, teils aber auch viele größere CSI-Gruppen mit bis zu zwanzig Mitgliedern, die sich regelmäßig treffen und Aktionen zugunsten verfolgter Christen organisieren und durchführen.
Aktivgruppen für CSI Österreich
Wir sind in unserem Einsatz für verfolgte Christen wesentlich auf die Unterstützung engagierter Christen angewiesen. Auch 2009 haben unsere CSI-Aktivgruppen auf eindrucksvolle Weise ihre Hilfsbereitschaft für Not leidende Christen bewiesen.
Eine CSI-Aktivgruppe nimmt Anliegen verfolgter Christen in den eigenen Kreis auf.
Daneben kann sie eine große Ausstrahlungskraft auf das Gemeindeleben entwickeln. Wünschenswert wäre, dass die Gruppe das Anliegen in die Gemeinde hineinträgt. Die meisten dieser CSI-Gruppen sind in Gemeinden integriert.
CSI unterwegs
Zu einem Gottesdienst haben uns mehrere Pfarrgemeinden eingeladen, um unsere Organisation vorzustellen und um gemeinsam für unterdrückte Christen zu beten. Im Rahmen von Informationsabenden haben die Gläubigen nicht nur ihr Interesse an der Problematik der Christenverfolgung, sondern auch ihre große Solidarität bewiesen. Zahlreiche Gläubige haben ihre Unterschrift auf Petitionslisten gesetzt und für unsere Arbeit gespendet.
Wir danken allen Pfarren und Gastgebern von CSI-Informationsabenden für ihr Interesse und ihre Unterstützung durch Unterschriften, Spenden und Gebet!
Erzbischof Raphael Cheenath in Linz
Um in Europa auf das große Leid der Christen in seiner Heimat aufmerksam zu machen und um Unterstützung für sie zu bitten, bereiste Erzbischof Raphael Cheenath SVD aus Orissa Anfang Juni auch Österreich. Erzbischof Cheenath aus der Erzdiözese Cuttack-Bhubaneswar folgte der Einladung von CSI Österreich und der Steyler Missionare, um bei zwei Vorträgen in Wien und Linz von den antichristlichen Pogromen und der nach wie vor katastrophalen Lage der christlichen Minderheit im indischen Bundesstaat Orissa zu berichten. Mit Erfolg: Dank großzügiger Spenden können bereits mehrere durch radikale Hindus zerstörte Häuser wieder aufgebaut werden!
Bischof Flavien-Joseph Melki in Wien
Der syrisch-katholische Bischof Flavien-Joseph Melki aus Beirut, Libanon, hat aufgrund der Einladung von Frau Ingrid Quendler und unserer Organisation im Juli Österreich besucht. Am Donnerstag, den 23. Juli 2009 hat Bischof Melki im Leo-Saal im Curhaus der Erzdiözese Wien einen Vortrag zur aktuellen Lage der Christen im Libanon gehalten und dabei klar Stellung zur Scharia, dem islamischen Recht, bezogen. Im Vorfeld des Informationsabends hatte Radio Maria eine Sendung mit Bischof Flavien-Joseph Melki ausgestrahlt.
Benefizkonzerte für verfolgte Christen
Adventkonzert mit der syrisch-orthodoxen Gemeinde
Ihre große Gastfreundschaft hat die syrisch-orthodoxe Gemeinde im Anschluss an das Benefizkonzert für verfolgte Christen am 16. Oktober gezeigt. Nach dem Konzert des Streicherquartetts der Yehudi-Menuhin-Stiftung in der römisch-katholischen Pfarrkirche Leopoldau in Wien-Floridsdorf trug der syrische Frauenchor traditionelle Weisen vor. Der Chorepiskopos Dr. Emanuel Aydin und ein weiteres Gemeindemitglied berichteten von der schwierigen Lage der syrisch-orthodoxen Christen in ihrer Heimat. Anschließend lud die syrisch-orthodoxe Gemeinde in das benachbarte Gemeindezentrum zu einer Agape. Dort wurden die Gäste der verschiedenen Konfessionen mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Orient verwöhnt. CSI Österreich dankt der syrisch-orthodoxen Gemeinde sehr herzlich für die Einladung und für ihren wertvollen Beitrag zu unserer ökumenischen Gemeinschaft!
Maria Schnee sang für verfolgte Christen
Wie bereits im Vorjahr war auch das diesjährige Mariensingen in der Wallfahrtskirche Maria Schnee zugunsten der Menschenrechtsarbeit von CSI Österreich ein großer Erfolg. Neben der Bläsergruppe LiBLOS musizierten am 1. Juni in der übervollen Kirche in der Buckligen Welt das Vokalensemble Bad Schönau, der Soundhauf’n Stubenmusi, der Singkreis Lichtenegg, der Dreigesang Lichtenegg sowie Simone Wachabauer an der Orgel und mit Sologesang.
Der Herr Pfarrer KR Johann Hartl stellte den Fall des chinesischen Pastors Lou Yuanqi aus der „Kerze der Hoffnung“ vor, der trotz seines längst eingestellten Strafverfahrens bis vor wenigen Wochen inhaftiert war und dank der Mitwirkung der CSI-Unterstützung mittlerweile wieder die Freiheit erlangen konnte. Bis zum Ende der traditionellen Veranstaltung wurde der Spendenbetrag von rund Euro 950,- gesammelt.
CSI unterstützt Schwester Marinas Arbeit für Kopten in Ägypten
Seit vielen Jahren besucht Schwester Marina, die derzeit im Kloster St. Maria in Niederviehbach in Deutschland lebt, meistens zu Ostern und zu Weihnachten die koptisch-orthodoxe Gemeinde in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria, um den dortigen Menschen zu helfen. Sie kümmert sich um Nahrung, Kleidung und Medikamente vor allem für jene Menschen, die aufgrund deren christlichen Glaubens sozial benachteiligt werden und so keine Arbeit finden können. Sr. Marina versucht, Müttern mit dem Haushaltsgeld zu helfen, wodurch sie es ihnen ermöglicht, deren Kinder zu ernähren. Sollten Sie, liebe Unterstützer, also für dieses Projekt spenden wollen, tragen Sie bitte als Verwendungszweck „Sr. Marina Alexandria“ ein. Vergelt´s Gott!
Adresse:
CSI Österreich
Boltzmanngasse 9
1090 Wien
Tel.: 01/712 15 07, Fax: -5
e-mail: csi@csi.or.at
www.csi.or.at
Spendenkonto:
Raiffeisenbank Wien
Kontonummer: 6.811.111
BLZ: 32.000
Geschäftsführender Vorstand 2009:
Dr. Harald Bisanz, Wien
Dr. Christine Mann, Wien
Dr. Peter Zotti, Wien
Büro 2009:
Mag. Werner Frühwirth, Generalsekretär
Antonius Leitner, Networking
Mag. Michael Link, Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit
Selbstverpflichtung
Der gemeinnützige Verein CSI Österreich garantiert, dass die Spendenwerbung wahrheitsgemäß und sachgerecht erfolgt, die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes eingehalten werden sowie die Verwendung der Spenden ordnungsgemäß erfolgt:
Geschäftsführender Vorstand:
Dr. Harald Bisanz, Dr. Christine Mann, Dr. Peter Zotti
Schriftführer: Dr. Thomas Schröfl
„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun!“ Gal 6,9
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Woche 34: Imam ruft zu Dschihad auf – 11 verletzte ChristenAm 13. August rief der Imam des ägyptischen Dorfes Shimi, Sheikh Tobah, zum Djihad gegen die ortsansässigen Christen auf. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurden Christen angegriffen. Elf Kopten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Viele koptische Jugendliche wurden verhaftet. ... ... ganzen Artikel lesen Petition zu diesem Fall
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