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Glockengeläut in 135 Diözesen für Christen im Nahen Osten

59 Diözesen in 16 Ländern hatten sich der Solidaritätsaktion der französischen Bischöfe angeschlossen

Paris/Wien - In 76 Diözesen Frankreichs und 59 weiteren Diözesen haben am 15. August die Glocken katholischer Kirchen für die Christen im Nahen Osten geläutet. Sie sollten zu Solidarität mit den

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Syrien: Dramatische Sorge über Schicksal der in Qaryatain entführten Christen

Situation ist nach wie vor unklar – Betroffenheit über die Untätigkeit des Westens
Damaskus -Die Christen Syriens sind in größter Sorge über das Schicksal ihrer am 6. August in der Stadt Qaryatain entführten Glaubensgeschwister. P. Jihad Yousef, ein Angehöriger der syrisch-katholischen Gemeinschaft von Mar Musa, die auch in Qaryatain ein Kloster hat, berichtete, dass die Anzahl der nach der Eroberung der Stadt durch die IS-Terroristen entführten Christen unklar sei. In ersten Berichten sei die Zahl von 160 entführten Christen genannt worden,
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Syrien: Wieder ein katholischer Priester entführt

Vom Pfarrer eines Städtchens im Hauran fehlt seit 12. Juli jede Spur

Damaskus - In Syrien wird neuerlich ein katholischer Priester vermisst: Seit dem vergangenen 12. Juli fehlt von Pfarrer Antoine Boutros und seinem Fahrer Saud Alabdon jede Spur. Der 50-jährige Priester ist Pfarrer

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IRAK - Neuerliche Welle von Entführungen von Christen

Zwei Entführungsopfer wurden von den Tätern ermordet - Patriarch Sako appelliert an die französische Regierung

Bagdad - Im Verlauf der letzten 14 Tage wurden in Bagdad vier angesehene christliche Bürger von „Unbekannten“ entführt. Zwei der Entführten – Quais Abdul Shaya und Saher Hanna – wurden von den Entführern ermordet; die Angehörigen von Quais Abdul Shaya hatten den Entführern ein Lösegeld von 25.000 Dollar gezahlt. Saher Hanna arbeitete im irakischen Innenministerium. Ein weiterer entführter Christ

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„Wenn keine Touristen mehr nach Tunesien kommen, werden Extremisten an die Pforten Europas klopfen“

Ein bekannter Pfarrer aus dem Anschlagsort Sousse warnt vor der Gefahr des Islamismus

„Sie wollen Tunesien für den demokratischen Fortschritt bestrafen. Aus diesem Grund darf man das Land jetzt nicht alleine lassen“, so der einheimische Pfarrer Jawad Alamat, der für die katholische Gemeinde in Sousse verantwortlich ist, der Hafenstadt an deren Küste bei einem Attentat auf eine Hotelanlage

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Libyen: Sorge um Schicksal von 86 entführten eritreischen Christen

Die jungen Migranten waren von IS-Terroristen auf dem Weg zur Mittelmeerküste überfallen worden – Nur wer die Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis, rezitieren konnte, wurde wieder freigelassen.

Tripoli-Stockholm - Die eritreische Diaspora ist in großer Sorge über das Schicksal von 86 eritreischen Christen, die in Libyen auf dem Weg nach Tripoli von IS-Terroristen entführt worden sind.

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CSI-Schweigemarsch mit Kardinal Schönborn und Metropolit Arsenios bildete in Wien den Auftakt der Langen Nacht der Kirchen

Syrien/Irak, Situation in Nigeria, armenischer Genozid waren Schwerpunkte

Wien - Die Solidarität mit den verfolgten Christen vor allem im Nahen Osten und in Afrika bildete am Freitag einen zentralen Akzent bei den Wiener Veranstaltungen zur 11. „Langen Nacht der Kirchen“. Bereits um 17.15 Uhr setzte sich am Stephansplatz der große „Schweigemarsch für die verfolgten Christen“ in Bewegung. Geleitet wurde der Schweigemarsch der österreichischen Sektion von „Christian Solidarity International“ (CSI) von Kardinal Christoph Schönborn, Metropolit Arsenios (Kardamakis), Weihbischof Franz Scharl, dem griechisch-katholischen Generalvikar Yuriy Kolasa, dem armenisch-apostolischen Patriarchaldelegaten P. Tiran Petrossian und weiteren Spitzenrepräsentanten der christlichen Kirchen. Ziel des Schweigemarsches war die Augustinerkirche, die ihr gesamtes Programm zur „Langen Nacht der Kirchen“ dem Thema „Christenverfolgung heute“ gewidmet hatte.

Schönborn: „Wir beten auch für die Verfolger“

Kardinal Schönborn sagte vor dem Stephansdom; „Wir beten für die verfolgten Christen, aber wir beten auch – so wie es Christus vorgelebt hat – für die Verfolger“. Die Verfolger meinten, im Namen der Religion zu handeln, obwohl alles, was sie tun, „der Religion widerspricht“. Metropolit Arsenios betonte, es sei zutiefst traurig, dass Christen

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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