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„Die Trommeln des Krieges werden geschlagen…“

Louis Raphael Sako, chaldäischer Patriarch von Bagdad, alarmiert über CSI-Österreich die Welt:

Bagdad, 2. Juli 2014

„Ich mache keinen Hehl mehr daraus, daß die Situation bei uns sehr heikel geworden ist und daß keiner mehr in einem geschützten Raum leben kann.

Derzeit besetzen die ISIL-Truppen Mossul (Sakos Heimatstadt, Anm.) und fast den gesamten Westen des Landes. In Mossul haben sie am helllichten Tage zwei chaldäische Nonnen mit zwei Waisenkindern und einem 12-jährigen Buben entführt, die bis heute spurlos verschwunden sind.

 

Kümmern sich Politiker nur um ihre eigenen Interessen?

Die Kurden beherrschen Kirkuk und die Zentralregierung in Bagdad hat nunmehr die Kontrolle über die wichtigsten Städte der Sunniten verloren. Daher scheint mir derzeit, in Hinblick auf die Wiederherstellung der Sicherheit, keine politische Lösung in Sicht. Es ist unmöglich, im Moment überhaupt Prognosen abzugeben. Die Kriegstrommeln werden geschlagen – kündigt sich bald ein Bürgerkrieg an?

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MERIAM ist jetzt wirklich frei!

 

Erst vor 3 Tagen erhielten Sie von uns die sensationelle Nachricht über die Freilassung der sudanesischen Christin Meriam Ishag, der mit folgenden Worten begann:

Heute früh ist es Gewissheit:  Meriam, die wegen Abfall vom Islam zum Tode verurteilte Christin, ist nach 126 Tage Haft aus dem Frauengefängnis von Omdurman bei Karthum  freigelassen worden. (…)“

In der Tat: sie wurde zwar freigelassen, wurde aber am selben Tag noch am Flughafen kurz vor ihrer Ausreise in die USA von den einheimischen Behörden festgehalten und stundenlang verhört. Der Grund: Man hielt ihre ausgestellten Dokumente offenbar für ungültig!

Erst vor ein paar Stunden ist es wirklich Gewissheit:  Meriam ist – laut ihrem Anwalt - gemeinsam mit ihrem Mann und den beiden Kindern, gegen einer Kaution, freigekommen und befindet sich in Sicherheit in der US-Botschaft in Khartum.

 

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CSI aktiv in Freilassung Meriam Ishags involviert

Internationale Protest-Demos  und CSI-Dialog haben dazu beigetragen, den Weg zur Freiheit zu öffnen

 

Wien, 24. Juni 2014

 

Heute früh ist es Gewissheit:  Meriam, die wegen Abfall vom Islam zum Tode verurteilte Christin, ist nach 126 Tage Haft aus dem Frauengefängnis von Omdurman bei Karthum  freigelassen worden. Das hat ihr Anwalt nun bestätigt: „Sie ist wieder auf freiem Fuß und befindet sich bereits zu Hause mit ihrem Mann und den beiden Kindern!“ CSI-Österreich begrüßt die Freilassung der jungen Ärztin Meriam Ishag. Die 27-jährige, zweifache Mutter war in erster Instanz wegen Apostasie zum Strang verurteilt worden.

 

Vier-Augen-Gespräch des sudanesischen Botschafters mit CSI-Österreich

Der sudanesische Botschafter,  Yousifa El Kordofani, hat am 16. Juni den Generalsekretär von CSI-Österreich, Elmar Kuhn, zu einem Vieraugengespräch empfangen. In der  zweistündigen Aussprache wurde sehr

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ÄGYPTEN -Verschleppte Christinnen werden zwangsislamisiert

Seit 2011 haben ägyptische Muslime mehr als 500, meist christliche, Frauen entführt und zwangsislamisiert. Doch die Medien nehmen kaum Notiz davon.

Über die Verschleppung von mehr als 200 - meist christlichen - Schülerinnen in Nigeria durch die radikal-islamische Terrorgruppe Boko Haram („westliche Bildung ist Sünde“, Anm.) wurde quer durch alle Medien berichtet. Die Tatsache, dass es sich bei den Verschleppten mehrheitlich um christliche Mädchen und Frauen handelte, wurde meist verschwiegen.

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Bagdad: Patriarch Sako ruft für Fronleichnam zu Fasten und Gebet gegen ISIS-Gefahr auf

Fast in der ganzen Nordhälfte des Irak sind schon die Fahnen der ISIS-Dschihadisten auf Regierungsgebäuden, Kasernen, Minaretten und verwüsteten Kirchen zu sehen

Vatikanstadt-Bagdad - Vor dem Hintergrund der Eroberung von fast einem Drittel des irakischen Territoriums durch die islamistische Terrormiliz "ISIS" hat der chaldäisch-katholische Patriarch von Babylon-Bagdad, Louis Raphael I. Sako, für den 18. Juni, einen "Tag des Gebets und des Fastens" ausgerufen. Das Gebet habe die Kraft, "verhärtete Herzen zu ändern und sie zum Respekt

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„Stopp den Strang für Meriam“: CSI-Protestmarsch für die sofortige Freilassung der zweifachen Mutter

 

CSI-Österreich  lief Sturm gegen das „Schandurteil“ eines Gerichts in der sudanesischen Hauptstadt Khartum, das eine Christin wegen „Abfall vom wahren Glauben“ im vergangenen Mai zum Tode verurteilt hatte. (s. ihre Leidensgeschichte weiter unten, Anm.).

 

So ist heute in Wien die Menschenrechtsorganisation mit einem Protestmarsch für Religionsfreiheit im islamischen Sudan auf die Straße gegangen. Rund 100 Teilnehmer skandierten von Wien-Mitte bis zur sudanesischen Botschaft: „Freiheit für Meriam“, „Stopp den Strang für Meriam“. Gemeinsam forderten sie die sofortige Freilassung aus der Haft der Sudanesin.

 

Die Islamische Glaubensgemeinschaft schließt sich dem Protestschreiben an

Die an die sudanesische Regierung gerichtete CSI-Petition – in der das Recht auf Religionsfreiheit für die junge Christin und die Aufhebung des Todesurteils gefordert wird – wurde von 14 Religionsgemeinschaften in Österreich unterschrieben.  Zum ersten Mal in der Geschichte von CSI-Österreich hat sich auch die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) dem Protestschreiben angeschlossen mit den Worten: „Religionsfreiheit ist als

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CSI-Marsch der Menschlichkeit für Religionsfreiheit im islamischen Sudan.

Wir fordern von der sudanesischen Regierung die:

 „sofortige Freilassung der 27jährigen einheimischen Christin Meriam Jahja Ibrahim Ishag, die zu Unrecht des Ehebruchs und der ‚Apostasie‘ (Glaubensabfall) zum Tod durch Erhängen verurteilt wurde." (s. ihre Geschichte weiter unten).

Datum: Donnerstag, 12. Juni 2014, 14:30 Uhr

Ort: vor der Thalìa-Buchhandlung / Village Cinema (Landstr. Hauptstr. 2 A, 1030 Wien).

U 3-Station: „Wien Mitte/Landstraße“

 

Verlauf des 30-minütigen Protestmarsches:

Über die Beatrixgasse bis zur sudanesischen Botschaft (Reisnerstr. 29/5)

An der Botschaft: Übergabe der 14 interreligiösen Protestnoten   - zum ersten Mal in der Geschichte von CSI-Österreich auch seitens der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) - an den sudanesischen Botschafter. (s. Liste der Petitionsunterzeichner und Petitionstext der IGGiÖ am Ende dieser Einladung)

Das gegenwärtige Schicksal der Christin Meriam 

CSI-Österreich  läuft Sturm gegen das „Schandurteil“ eines Gerichts in der sudanesischen Hauptstadt Khartum, das eine Christin wegen „Abfalls vom wahren Glauben“ zum Tod verurteilt hat. Die 27-jährige Meriam Yahia Ibrahim Ishag, Mutter eines 20 Monate alten Sohnes und seit dem 27. Mai 2014 auch einer Tochter (im Gefängnis geboren, die Mutter blieb bei der Geburt an den Füßen gefesselt, Anm.), befindet sich seit Monaten in Haft. Bei der Verhandlung im vergangenen  Mai hatte der Richter – Abbas Mohammed Al-Khalifa – der Angeklagten drei Tage „Bedenkzeit“ gegeben, um zum Islam zurückzukehren, was die 27-jährige ablehnte. Die junge Mutter  ist eine gewaltlose politische Gefangene, die allein wegen ihrer religiösen Überzeugung und Identität verurteilt wurde.

 

Die zweifache Mutter wird der „Apostasie“ (Abfall vom Glauben) beschuldigt

 Die Festnahme der Frau war erfolgt, weil ein Familienangehöriger behauptet hatte, dass sie sich durch ihre Verheiratung mit einem südsudanesischen Christen des Ehebruchs schuldig gemacht habe. Nach der Scharia ist es muslimischen Frauen nicht erlaubt, einen Andersgläubigen zu heiraten. Das Gericht fügte heuer im Februar  die Anklage wegen Apostasie (Abfall vom Glauben) hinzu, nachdem die junge Frau versichert hatte, dass sie keine Muslimin, sondern als orthodoxe Christin aufgewachsen sei. Ihre Mutter war Christin, ihr Vater Muslim. Nach sudanesischem Recht gilt sie daher selbst als Muslimin - auch wenn ihr Vater nicht an ihrer Erziehung beteiligt war und sie daher von ihrer Mutter als Christin erzogen wurde.

CSI-Petition im Wortlaut:

„We call upon the government of Sudan to respect the right of freedom of religion! Save the young mother Meriam Yahya Ibrahim Ishag, who was sentenced to death by a Sudanese court for reason of apostasy. As she grew up only with her Christian orthodox mother she never has been a muslima. But even if so, the conversion to another religion is a fundamental human right we as religious organization defend.“

(*) 13 gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich haben diese CSI-Petition für die sofortige Freilassung von Meriam unterschrieben:

-          Roman-Catholic Church in Vienna

-          Jewish Communities of Austria

-          Initiative of Liberal Muslims of Austria (ILMÖ)

-          Hindu Religion Organisation of Austria

-          Greek-Orthodox Church

-          Bulgarian-Orthodox Church

-          Protestant Church A. B. in Austria

-          Baháí Religious Community in Austria

-          Old Catholic Church

-          United Methodist Church in Austria

-          Seventh-Day Adventist Church in Austria

-          Austrian Evangelical Alliance

-          New Apostolic Church

 

Sowie die IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich), die den Petitionstext wie folgt konkretisiert hat:

 

„Forderung nach sofortiger Freilassung von Mariam Jahja Ibrahim Ishag

Erkundigungen der Islamischen Glaubensgemeinschaften über den Fall der zum Tode verurteilten Christin Meriam Jahja Ibrahim Ishag aus dem Sudandass diese vor der Freilassung stehe, haben sich leider noch immer nicht bewahrheitet. So sehen wir uns dazu veranlasst, auch öffentlich für die junge Mutter einzutreten.

‚Es gibt keinen Zwang in der Religion.‘ (Koran 2: 256). Religionsfreiheit ist als Menschenrecht ein hohes Gut, das sich mit islamischen Werten deckt. Darum ist das Vorgehen des sudanesischen Gerichts für uns nicht nachvollziehbar und schadet dem Ansehen des Islams. Afrikanische Menschenrechtsorganisationen haben auch richtig darauf hingewiesen, dass ein Verstoß gegen die 1986 vom Sudan mitratifizierte und in Khartoum verabschiedete „Banjul Charta“ vorliegt. Als Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich appellieren wir also an die Verantwortlichen im Sudan, die Freilassung der inhaftierten jungen Frau zu veranlassen.“

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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