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Pakistan: Gezielte Schüsse auf Behindertenheim in Karachi. 2 Mitarbeiter von Dr. Ruth Pfau erschossen, 1 Verletzter

Am 9. Juni fielen Schüsse, die das Eisentor eines Behindertenheims für Lepra-Kranke der deutschen Ärztin und Ordensschwester Ruth Pfau in den Hügeln von Manghopir, nördlich von Karachi, durchbohrten und bis zur Stationswand drangen. Ein Mann wurde dabei schwerverletzt.

Erst einige Tage vorher wurden in der nur 500m vom Heim entfernten Schule zwei Mitarbeiter von uns erschossen“, berichtet Mervyn Lobo, Geschäftsführer des MALC-Leprazentrums, in einem Schreiben an CSI-Österreich. „Wieder dasselbe Muster: Unbekannte Männer auf Motorrädern, der hintere Mann schießt. Beim ersten Attentat nahmen wir noch an, dass es sich um eine private Fehde handelt. Inzwischen nicht mehr: es geht offenbar um gezielte Anschläge gegen uns und unsere Patienten!“ Zur Stunde ist noch nicht bekannt, wer hinter den Angriffen steht.

Kein sicherer Zufluchtsort mehr für Aussätzige?

Die Patienten im Behindertenheim sind Aussätzige, die aufgrund ihrer Lepraerkrankung aus ihren Familien und Dörfern verstoßen wurden. Die meisten sind von Ruth Pfau und ihrem Team auf der Straße, in Wäldern oder Höhlen aufgefunden worden - oft in einem elenden Zustand. Ihr neues Zuhause sollte für sie ein sicherer Zufluchtsort sein und ihnen ein Stück Würde zurückgeben. Nun sind sie zudem auch traumatisiert. So wie die Pfleger, die dennoch unter diesen prekären Umständen weiterarbeiten, trotz täglicher Gefahr, bei einem Anschlag ums Leben zu kommen.

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Patriarch Gregorios III. appelliert an die Entführer der beiden Aleppiner Metropoliten

Griechisch-katholischer Patriarch von Antiochien setzt Hoffnungen auf die Verhandlungen zwischen dem US-amerikanischen und dem russischen Außenminister – Kirchliche Unterstützung für die Versöhnungsbewegung „Mussalaha“

 Künftig ein Syrien ohne Christen?

Damaskus – (poi) Der melkitische griechisch-katholische Patriarch von Antiochien, Gregorios III. (Laham), hat einen dringenden Appell zur Freilassung der beiden entführten Aleppiner Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos (Paul) Yazigi veröffentlicht. Die Entführungen von Bischöfen und Priestern

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„Ja, mein Leben ist in ernsthafter Gefahr!“

Wir veröffentlichen ein Interview im unveränderten Wortlaut, das unsere CSI-Sprecherin Pia de Simony im November 2012 in Wien mit Mar Gregorios (im Bild), einem der entführten syrischen Erzbischöfe, geführt hat:

Der syrisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo, Mar Gregorios Youhanna Ibrahim, traut sich oft  nicht mehr auf die Straße. Manchmal sei es wegen der Gefechte zwischen den Rebellen und den regimetreuen Truppen so gefährlich, dass er  im vergangenen September in letzter Minute sogar seine geplante Reise zum Papst in den Libanon absagen musste.

 

Bis 2001 haben die Christen in Syrien 4 Jahrzehnte lang friedlich mit Muslimen zusammengelebt. Dann kam der 11. September. Ab dann tauchten plötzlich vereinzelt kleine Gruppen islamischer Fundamentalisten auf. Hie und da schossen neue Moscheen wie Pilze aus dem Boden. Ab März 2011 schwappte dann der sog. „arabische Frühling“ auch auf Syrien über. Herr Erzbischof, kann man in Ihrem Land überhaupt von einem „arabischen Frühling“ sprechen?

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Entführte Metropoliten: Kardinal Schönborn verlangt umgehende Freilassung

Gemeinsame Erklärung von Kardinal Schönborn mit dem ÖRKÖ-Vorsitzenden Dura und „Pro Oriente“-Präsident Marte:

Wien - „Die Christen in Österreich sind zutiefst betroffen über die Entführung der beiden Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Youhanna Ibrahim (syrisch-orthodox) und Boulos Yazigi (antiochenisch-orthodox). Das Verwirrspiel um die angebliche Befreiung der beiden Metropoliten am Dienstagnachmittag hat den Schmerz der betroffenen christlichen Gemeinden noch vertieft.

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Bedrohen Christen Nordkoreas Sicherheit?

Kim Jong-un‘s Paranoia macht ihn unberechenbar, 70.000 Christen in Arbeitslagern 

Christen erleiden, was der koreanischen Halbinsel droht: Vernichtung

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un droht mit dem Atomkrieg – und nur wenige nehmen ihn ernst. Schaut man sich die Situation in Nordkorea genauer an, so muss diese Einschätzung überdacht werden. Kim Jong-un sieht in den Christen seines Landes eine der größten Bedrohungen für die Sicherheit.

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Ägypten: Zwei Tote und 89 Verletzte bei Attacke auf die koptisch-orthodoxe Markuskathedrale in Kairo

Mit dem Angriff auf die Kathedrale nach dem Begräbnisgottesdienst für vier Opfer der islamistischen Gewalt wurde eine „unantastbare Schwelle“ überschritten  

Kairo, 09.04.13 - Die Attacke auf die koptisch-orthodoxe Markuskathedrale in Kairo am Sonntag hat ein zweites Todesopfer gefordert, außerdem sind 89 Verletzte zu beklagen. Darüberhinaus hat der Angriff auf Trauernde, die am Begräbnisgottesdienst für vier am Freitagabend in der Stadt Al-Khosos im nördlichen Umland Kairos ermordete Kopten teilgenommen hatten,  zu einer dramatischen Verschlechterung des ohnehin gespannten Verhältnisses zwischen den koptischen Christen und den neuen islamistischen Machthabern Ägyptens geführt. Daran konnte auch ein Telefongespräch zwischen Präsident Mursi und Papst-Patriarch Tawadros II. nichts ändern, bei dem der Staatschef versicherte:

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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