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Schönborn zu Priestermord: "Kreislauf des Hasses durchbrechen"

Kardinal Christoph Schönborn hat sich nach dem islamistischen Terroranschlag in einer nordfranzösischen Kirche gegen Rache und Gegenschläge ausgesprochen. In einem ORF-Interview mit Mathilde Schwabeneder am Dienstag sagte der Wiener Erzbischof am Rande des Weltjugendtages in Krakau zu dem Anschlag zweier Männer, der dem 84-jährigen Priester Jacques Hamel und eine weitere als Geisel genommene Person das Leben kostete. Er wisse noch keine Details über die Tat, "ich weiß nur eines: Gegen diese Art von Krieg gibt es für mich als Christ keine andere Antwort als jene, die Jesus selber gegeben hat. Es wird nicht helfen, wenn man wieder mit Rache reagiert." Es gelte vielmehr den "Kreislauf des Hasses zu durchbrechen".

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Blutbad in französischer Kirche: Weltweites Entsetzen

Der Vatikan hat mit Entsetzen auf die Geiselnahme und die Tötung eines katholischen Priesters in einer nordfranzösischen Kirche reagiert. Es handele sich um "absurde Gewalt", die besonders betroffen mache, weil sie sich in an "einem heiligen Ort" ereignet habe, "an dem die Liebe Gottes verkündet wird", heißt es in einer ersten Stellungnahme von Sprecher Federico Lombardi. Papst Franziskus sei über die "barbarische Tötung" des Geistlichen sowie die Geiselnahme der Gläubigen informiert worden.

Der Papst "verurteile aufs Schärfste jede Form des Hasses", so Lombardi. Zugleich teile Franziskus den Schmerz und den Schrecken und bete für die Opfer. Die Erklärung endet mit den Worten: "Wir sind der Kirche in Frankreich, der Erzdiözese Rouen, der betroffenen Gemeinde und dem französischen Volk nahe".

Bei der Geiselnahme am Dienstag in einer Kirche im nordfranzösischen Saint-Etienne-du-Rouvray waren die beiden Täter offenbar mit äußerster Brutalität vorgegangen.

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Chaldäischer Patriarch: Muslime sollen Terrorismus entschieden verurteilen

 

Patriarch Sako in Glückwunschschreiben zum Fest Id-al-Fitr: Glaube, der Verbrechen und Gewalt gutheißt, ist "abwegig und verzerrt"

 

Bagdad - In seinem Glückwunschschreiben an die irakischen Muslimen aus Anlass des Id-al-Fitr-Festes mit dem der Fastenmonat Ramadan beendet wird, hat der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Muslime in Zukunft "kraftvoller als bisher" alle Formen von Gewalt und Terrorismus verurteilen werden. Es gehe darum, eine religiöse Haltung zu entwickeln, die imstande ist, Andersgläubige zu akzeptieren und

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Welttag der verfolgten Christen

Wir bitten alle Gemeinden, im November 2016 einen Tag (Sonntag) dem Gebet für die verfolgten Christen zu widmen. CSI-Österreich wird diesen Gebetsmonat mit einem festlichen Gottesdienst im Wiener Stephansdom abschließen. Datum: Sonntag, 1. Advent, 4. Dezember 2016 um 12:00 Uhr.

CSI-Österreich folgt mit diesem Weltgebetstag einem Aufruf der weltweiten Evangelischen Allianz und dem Verein International Christian Concern (ICC), die diesen Tag in über 100 Länder der Welt begehen. Ungeachtet der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften wird mit diesem Weltgebetstag für verfolgte Christen deutlich, dass unsere Solidarität auf den Auftrag des Hl. Paulus zurückgeht: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit. Die Solidarität mit Christen, die um Jesu willen verfolgt werden, hat keine konfessionellen Grenzen. Diese gelebte Solidarität ist heute angesichts der umfassendsten Christenverfolgung aller Zeiten wichtiger denn je.

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Chaldäischer Patriarch nach dem schweren IS-Anschlag in der irakischen Hauptstadt: „Islam braucht dringend einen inneren Wandel“

Patriarch Louis Raphael Sako erschüttert nach dem Besuch der Stätte des verheerenden Attentats im Bagdader Bezirk Karrada

Bagdad - Der Islam braucht dringend einen inneren Wandel. Das betonte der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako in Reaktion auf den verheerenden Anschlag der IS-Terroristen in Bagdad am Sonntag mit mehr als 230 Toten. Die IS-Ideologie sei wie eine Atombombe, die die Menschheit überall auf der Welt bedrohe. Von muslimischer Seite wünscht sich der Patriarch, dass ein moderater Islam gelehrt und die totalitäre Interpretation der Religion überwunden wird. Mar Louis Raphael Sako hofft auf eine starke Selbstbesinnung im Islam gegen die Blut-Ideologie des IS. Die Änderung müsse im Inneren der islamischen Religion stattfinden – mit einer Hinwendung zur Toleranz, zum Zusammenleben, zum Respekt vor den Menschenrechten. Denn der Terrorismus sei ein Krebs, der den Islam zerstöre.

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Jesidinnen und Christinnen erleiden sexuelle Qualen in Nordirak

Katholischer Menschenrechtsaktivist schildert die Verbrechen in den von „Daesh“ (dem sog. „IS“) kontrollierten Gebieten wie Mosul und Ninive-Ebene

Bagdad - Der katholische Menschenrechtsaktivist Tobiya Duraid Hikmat – früher Referent für die Minderheiten in der Provinzverwaltung von Ninive - hat in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur „AsiaNews“ die Modalitäten der IS-Terrorherrschaft vor allem gegenüber den Frauen in Mosul und in der Ninive-Ebene dargelegt. Die „Daesh“ (IS)-Terroristen setzten sexuelle Gewalt auch gegen christliche Frauen ein, sagte Duraid Hikmat. Im Gegensatz zu den jesidischen Frauen, die das Objekt von Massenvergewaltigungen sind,

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Kerze der Solidarität für verfolgte Christen im Wiener ÖVP-Rathausklub

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Gudrun Kugler hat im Wiener ÖVP-Rathausklub in der Plenumswoche vom 27.-30. Juni 2016 eine CSI-Kerze gebrannt (s. Bild), um an die weltweit stattfindende Christenverfolgung zu erinnern.

„Diese Kerze ist ein Zeichen der Solidarität“ – so Kugler wörtlich. „Unzählige Christen leben in mehreren Konfliktherden in Angst, erleben Diskriminierung, werden aus ihren Häusern vertrieben oder zu Opfern von Gewalt und Folter und sitzen in Gefängnissen. Unzählige Christen sterben als Märtyrer. Dies geschieht heute. Die Zahl der Christen in Syrien und im Irak ist dramatisch zurückgegangen. Das Europäischen Parlament und die parlamentarische Versammlung des Europarats sprechen von Völkermord. Diese Kerze soll uns daran erinnern, Verantwortung zu übernehmen und in Solidarität alles uns Mögliche zu tun, um den Betroffenen zu helfen und für Frieden einzutreten.“

 

 

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Syrisch-orthodoxer Patriarch entging knapp einem Selbstmordanschlag

Mar Ignatius Aphrem II. hatte in der ostsyrischen Stadt Kamischlie ein Denkmal für die Opfer des 1915 von der osmanischen Regierung begonnenen Völkermords an den Christen der syrischen Tradition eingeweiht , am Sonntag wollte ein als Priester verkleideter Terrorist den Patriarchen bei einer „Sayfo“-Gedenkfeier töten

Damaskus - Der syrisch-orthodoxe Patriarch Mar Ignatius Aphrem II. entging am Sonntag in Kamischlie in der ostsyrischen Djazira knapp einem Selbstmordanschlag. Bei dem Attentat auf eine Gedenkfeier für die Opfer des 1915 von der osmanischen Regierung begonnenen Völkermords an den Christen der syrischen Tradition wurden drei syrisch-orthodoxe Gläubige getötet und fünf zum Teil schwer verletzt. Ein als Priester verkleideter Terrorist versuchte

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Aufruf zu morgigem Fastentag für irakische Christen gemeinsam mit Muslimen

Solidaritätsappell des chaldäischen Patriarchen Louis R. Sako während des Ramadan, um Frieden in seinem Land voranzutreiben

 

Inmitten der weiterhin tobenden Konflikte im Irak ruft die Chaldäische Kirche alle Christen im Land auf, während des Ramadan am 17. Juni 2016 einen Fastentag einzulegen, als Zeichen der solidarischen Verbundenheit mit ihren muslimischen Mitbürgern. „Wir wollen gemeinsam fasten und beten für Frieden und Stabilität in unserer krisengeschüttelten Region“ – so Patriarch Louis R. Sako in einem Schreiben an CSI-Österreich – „gerade jetzt, nach den jüngsten Terrorangriffen des Daesh (sog. „IS“, Anm.) in verschiedenen irakischen Städten.“  Sako weiter: „Zum Zeichen des Miteinanders laden wir auch unsere muslimischen Nachbarn zum Abendessen nach dem Fastentag ein.“

 

Nach den erschütternden öffentlichen Verbrennungen von jungen jesidischen Frauen durch den sog. IS

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CSI-Schweigemarsch leitet in Wien die Lange Nacht der Kirchen ein

 

Auftakt zur diesjährigen LANGEN NACHT DER KIRCHEN am heutigen Freitag, den 10. Juni 2016 bildet in Wien unser traditioneller CSI-Schweigemarsch gegen die wachsende Christenverfolgung in vielen Ländern der Welt. Diese macht inzwischen auch vor den Toren Europas nicht mehr Halt. Wir prangern den Völkermord im Nahen Osten und in Nigeria an. Wir sagen Stopp gegen die besorgniserregende Vertreibung der Christen aus ihren Ursprungsregionen. Wir appellieren an den Westen, sich noch massiver als bisher für den Frieden in diesen Ländern einzusetzen. Die Einheimischen sollen in ihrer Heimat bleiben können und nicht weiterhin zur Flucht gezwungen werden.

 

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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