Kerze der Hoffnung


Die Kerze der Hoffnung ist eine Gemeinschaftsaktion von CSI-Österreich und der österreichischen Sektion von amnesty International (ai).

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Pfarren im In- und Ausland machen CSI-Österreich und ai in Kirchen auf das Leid von Menschen aufmerksam, die aufgrund ihrer religiösen oder politischen Überzeugung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts diskriminiert, gefangen gehalten, gefoltert oder getötet werden.
Die Kerze der Hoffnung erscheint monatlich als "CSI aktiv" mit der Beschreibung von jeweils zwei Fällen von Menschenrechtsverletzungen, denen entsprechende Petitionen beigelegt sind. Weiterer Bestandteil von "CSI aktiv" sind die jährlichen Weihnachtsgrüße mit Adressen gefangener Mitgeschwister oder christlich motivierten Menschenrechtsaktivisten.

CSI-Österreich und ai laden auch Ihre Gemeinde ein, in Kirchen oder Versammlungsräumen eine Kerze der Hoffnung aufzustellen. Neben der Kerze soll ein Infoständer aus Plexiglas (DIN A4) [er wird kostenlos zur Verfügung gestellt] platziert werden, auf dem sich eine Beschreibung des aktuellen Falles befindet. Daneben werden Petitionen mit Unterschriftenlisten aufgelegt, mittels derer man sich für diese verfolgten Menschen einsetzen kann.
Wichtig ist die regelmäßige Betreuung der Kerze der Hoffnung. Die betreuende Person sorgt dafür, dass ständig eine Kerze da ist, die bei den Gottesdiensten brennt, für das Versenden der Unterschriftenlisten sowie für die regelmäßige Aktualisierung der Fälle.

Das Evangelium fordert uns Christen auf, über Unrecht nicht einfach hinwegzusehen. Schließlich ist Christus selbst gekommen, "um den Gefangenen die Entlassung zu verkünden und die Zerschlagenen in Freiheit zu setzen" (Lk 4,18), und Paulus forderte seine Gemeinden auf, an die Gefangenen zu denken, als wären sie selbst mitgefangen (Hebr 13,3).


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Petition zu diesem Fall