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„Wenn keine Touristen mehr nach Tunesien kommen, werden Extremisten an die Pforten Europas klopfen“

Ein bekannter Pfarrer aus dem Anschlagsort Sousse warnt vor der Gefahr des Islamismus

„Sie wollen Tunesien für den demokratischen Fortschritt bestrafen. Aus diesem Grund darf man das Land jetzt nicht alleine lassen“, so der einheimische Pfarrer Jawad Alamat, der für die katholische Gemeinde in Sousse verantwortlich ist, der Hafenstadt an deren Küste bei einem Attentat auf eine Hotelanlage

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Libyen: Sorge um Schicksal von 86 entführten eritreischen Christen

Die jungen Migranten waren von IS-Terroristen auf dem Weg zur Mittelmeerküste überfallen worden – Nur wer die Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis, rezitieren konnte, wurde wieder freigelassen.

Tripoli-Stockholm - Die eritreische Diaspora ist in großer Sorge über das Schicksal von 86 eritreischen Christen, die in Libyen auf dem Weg nach Tripoli von IS-Terroristen entführt worden sind.

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CSI-Schweigemarsch mit Kardinal Schönborn und Metropolit Arsenios bildete in Wien den Auftakt der Langen Nacht der Kirchen

Syrien/Irak, Situation in Nigeria, armenischer Genozid waren Schwerpunkte

Wien - Die Solidarität mit den verfolgten Christen vor allem im Nahen Osten und in Afrika bildete am Freitag einen zentralen Akzent bei den Wiener Veranstaltungen zur 11. „Langen Nacht der Kirchen“. Bereits um 17.15 Uhr setzte sich am Stephansplatz der große „Schweigemarsch für die verfolgten Christen“ in Bewegung. Geleitet wurde der Schweigemarsch der österreichischen Sektion von „Christian Solidarity International“ (CSI) von Kardinal Christoph Schönborn, Metropolit Arsenios (Kardamakis), Weihbischof Franz Scharl, dem griechisch-katholischen Generalvikar Yuriy Kolasa, dem armenisch-apostolischen Patriarchaldelegaten P. Tiran Petrossian und weiteren Spitzenrepräsentanten der christlichen Kirchen. Ziel des Schweigemarsches war die Augustinerkirche, die ihr gesamtes Programm zur „Langen Nacht der Kirchen“ dem Thema „Christenverfolgung heute“ gewidmet hatte.

Schönborn: „Wir beten auch für die Verfolger“

Kardinal Schönborn sagte vor dem Stephansdom; „Wir beten für die verfolgten Christen, aber wir beten auch – so wie es Christus vorgelebt hat – für die Verfolger“. Die Verfolger meinten, im Namen der Religion zu handeln, obwohl alles, was sie tun, „der Religion widerspricht“. Metropolit Arsenios betonte, es sei zutiefst traurig, dass Christen

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CSI-Schweigemarsch für verfolgte Christen zum Auftakt der Langen Nacht der Kirchen

Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen LANGEN NACHT DER KIRCHEN am 29. Mai 2015  ist der Blick auf die wachsende, besorgniserregende Christenverfolgung in vielen Ländern der Welt. Dazu bildet heuer unser traditioneller CSI-Schweigemarsch den Auftakt. 

 

Der von Kardinal Schönborn und Vertretern der Ökumene angeführte Protestzug am 29. Mai beginnt heuer um 17.15 Uhr vom Stephansplatz und endet in der Augustinerkirche (s. Flyer im Attachment). Dort wird im Rahmen einer Ökumenischen Feier ein modernes „Golgotha“- Triptychon eines nigerianischen Künstlers in einem linken Seitenaltar gesegnet. (Für Foto und Erklärung hier klicken) 

 

Das Bild ist ein Geschenk von CSI-Österreich aus unserer Projektarbeit für Waisenkinder im südnigerianischen Enugu. Die Kinder haben ihre Familie durch Terrorangriffe von Boko Haram auf Christen verloren.

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A Letter from the People of the Cross to ISIS

 

ISIS-Terroristen haben vor laufenden Kameras Dutzende Christen enthauptet und erschossen, Kirchen und Friedhöfe geschändet, Kreuze und Marienfiguren mit Hämmern zerschlagen. Sie nannten ihr jüngstes, in Libyen gedrehtes Massaker-Video „Nachricht an die Nation des Kreuzes“.

Jetzt macht eine überraschende Antwort von christlicher Seite die Runde durchs Netz – ebenfalls in Form eines professionell produzierten Videos, gerichtet an die Islamisten.

Der Inhalt könnte kein größerer Gegensatz sein: Betörende Landschaftsaufnahmen, sanfte Musik. Es ist ein Aufruf zur Umkehr, eine Botschaft der Versöhnung. 

 

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Armenier: Zum 100. Jahresgedenken an den Völkermord an den Armeniern Vesper am 24. April um 17 Uhr im Wiener Stephansdom mit Kardinal Schönborn und anschließendem Trauermarsch durch die Innenstadt

Im Anschluß an die Vesper findet ein Trauermarsch mit den Gläubigen der armenischen Kirchengemeinden durch Wiens Innenstadt statt, zu dem alle eingeladen sind!

Wien - Als einen Höhepunkt der Ökumene hat der armenisch-apostolische Patriarchaldelegat für Mitteleuropa und Skandinavien, P. Tiran Petrosyan, in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ die Gedenkvesper im Stephansdom bezeichnet, die auf Einladung von Kardinal Christoph Schönborn am 24. April – dem 100. Jahrestag des Beginns des Völkermords an den Armeniern im Osmanischen Reich –um 17 Uhr stattfindet. Diese Vesper sei kein „Requiem“, nicht zuletzt deshalb, weil am 23. April die 1,5 Millionen Opfer des Völkermords von Katholikos-Patriarch Karekin II. heilig gesprochen werden. Somit sei die Gedenkvesper nicht nur eine Zeit der Trauer, sondern auch „eine Zeit des Mutes und der Freude mit den Heiligen“. Wörtlich fügte der Patriarchaldelegat hinzu: „Der Schmerz bleibt, aber die Kraft unserer Kirche für die Zukunft ist sehr spürbar, ob in Armenien selbst oder in der Diaspora“. (Bild re.: Genozid-Denkmal Tsitsernakapert in Jerewan, Quelle: wikipedia)

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Jean d'Ormesson über den sog. IS: „Ihre Brutalität hat ein Grad der Barbarei erreicht, den es in der Geschichte der Menschheit selten gegeben hat."

In Deutschland kennen ihn nur wenige, aber in seiner Heimat Frankreich ist der fast 90-jährige Schriftsteller Jean d'Ormesson, der zur Académie Française gehört, überall bekannt. In seinen Werken hat er sich auch oft mit religiösen Themen beschäftigt, zum Beispiel in „Dieu, sa vie, son oeuvre“ (Gott, sein Leben und Werk) von 1981.

„Ich prangere das Schweigen der politischen und Medien-Eliten an“!

D'Ormesson war es nun, der vor ein paar Wochen einen Appell für die verfolgten Christen im Nahen Osten verfasst und das Schweigen der politischen und Medien-Eliten in Frankreich angeprangert hat. Der Appell hat viel Resonanz gefunden: Viele Intellektuelle und immer mehr Politiker schließen sich ihm an. Außenminister Laurent Fabius hat daraufhin dafür gesorgt, dass der UNO-Sicherheitsrat am 27. März über die Verfolgung von Christen und anderen Minderheiten in Syrien und dem Irak beraten wird. Fabius will die Sitzung selbst leiten.

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Für die Freilassung der rund 300 entführten Christen in Syrien:

Aufruf zu einer Großdemonstration am 21. März 2015 in Wien

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat am 23. Februar 2015 in Nordostsyrien 35 christliche Dörfer in der Khabour-Region angegriffen und rund 300 Christen - darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen - entführt. Diesen Assyrern, Aramäern und Chaldäern droht eine Massenhinrichtung durch den IS.

Bis zu 10.000 Menschen konnten in den Kirchen der benachbarten Städte Al Qamishli und Al Hasakah Zuflucht finden. Viele von Ihnen sind jedoch noch immer in Ihren Dörfern, eingekesselt von den IS Extremisten. Christliche Widerstandskämpfer versuchen derzeit einen Korridor freizukämpfen, um die Familien in Sicherheit zu bringen. Doch auch sie beklagen Tote und Verletzte.

Um die Öffentlichkeit auf die katastrophale Situation der Assyrer, Aramäer und Chaldäer in Syrien und im Irak aufmerksam zu machen, hat das Österreichische Aktionsbündnis „Assyrer, Aramäer, Chaldäer“ (*) eine Großdemonstration mit anschließender Kundgebung am 21.März 2015, ausgerufen.

CSI-Österreich appelliert an alle Österreicherinnen und Österreicher, sich so zahlreich wie möglich dem Protestmarsch anzuschließen.

Beginn der Demonstration: 14:30 Uhr bei der Staatsoper.

Von dort aus führt ein Fußmarsch den Ring entlang bis zum Parlament, wo die Kundgebung mit Reden verschiedener namhafter Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und anderen Organisationen beendet wird.

Die religiöse Minderheit der Assyrer, Aramäer und Chaldäer, ist eine der ältesten christlichen Gemeinschaften des Nahen Ostens. Sie besteht seit dem 1. Jahrhundert und ist heute im Begriff, durch Massaker und Exekutionen ausgelöscht zu werden.

Mehr Infos über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(*) Das Österreichische Aktionsbündnis „Assyrer, Aramäer, Chaldäer“ ist ein Zusammenschluss von assyrischen, aramäischen und chaldäischen Vereinen, Kirchen und Organisationen in Wien.

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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