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Friedensnobelpreis 2014 für das tapfere pakistanische Mädchen Malala

CSI-Österreich freut sich besonders für die junge Menschenrechtsaktivistin

Die 17jährige pakistanische Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und der indische Kinderrechtsaktivist Kailash Satyarthi (60) sind mit dem Friedensnobelpreis 2014 ausgezeichnet worden. Das gab das Nobelpreis-Komitee in Oslo am 10. Oktober  bekannt.

Pia de Simony, Sprecherin von CSI-Österreich, freut sich, dass die Entscheidung der Jury auch auf Malala fiel: „Sie hat es als Muslimin in ihrem schwierigen Umfeld allen Widerständen zum Trotz gewagt, stets ihre Stimme laut für das Recht aller Kinder – auch der Frauen - auf Bildung zu erheben.“ Nach dem lebensgefährlichen Attentat (s. unten) hat sie sogar mehrmals öffentlich verkündet, dass Wissen die beste Waffe gegen Intoleranz, Gewalt und Armut sei. „Höchste Zeit für diesen Friedensnobelpreis im krisengeschüttelten Pakistan, indem schon einige Politiker, wegen ihres couragierten Einsatzes für Menschenrechte und mehr religiöse Toleranz, mit ihrem Leben bezahlen mussten“, so die CSI-Sprecherin.

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Patriarch Louis Raphael Sako: Ein Schrei an das Gewissen der Welt!

Patriarch Louis Raphael Sako: Ein Schrei an das Gewissen der Welt!

 „Seit  ihrer jüngsten Vertreibung riskieren die Christen im Irak ihre Auslöschung“ -  so betitelt der chaldäische Kirchenführer seinen mehrseitigen offiziellen Alarmruf an CSI-Österreich. Wir bringen die wichtigsten Passagen in deutscher Übersetzung.

Bagdad, 5. September 2014

„Rund 120.000 Christen sind von ihren geschichtsträchtigen Heimatdörfern brutal verjagt und entwurzelt worden, weil der „Politische Islam“ (die IS-Terrororganisation, Anm.) sie endgültig aus unserem Land vertreiben will.

 

Das Leiden dieser Menschen hat inzwischen erschreckende Dimensionen erreicht: Ganze Familien, die früher in Würde in ihren Heimatdörfern gelebt und gearbeitet haben, stehen nun als Geflohene ohne ihr Hab und Gut vor dem Nichts, haben Angst vor der Zukunft im eigenen Land. Zukunftsperspektiven erträumen sich viele unter ihnen im westlichen Ausland. Aber Emigration kann doch nicht die Lösung des Problems sein!

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Die sudanesische Christin Meriam Ishag trifft Papst Franziskus

Ihre Leidensodyssee gehört endgültig der Vergangenheit an

Die befreite Christin Meriam Ishag, die im Sudan nur ihres Glaubens wegen zum Tode verurteilt worden war, ist am 24. Juli mit ihrem am Rollstuhl gefesselten Mann und  den zwei Kleinkindern

im Vatikan von Papst Franziskus empfangen worden. Dieser hat sie vor allem für ihr Glaubenszeugnis bedankt: „Sie ist ein Vorbild des Mutes gewesen!“ Mit dem Treffen wollte der Pontifex all jenen Christen  seine Solidarität bekunden, die große Schmerzen erdulden müssen, weil sie ihres Glaubens wegen verfolgt werden. Nun gehört die Leidensodyssee der Ishag-Familie endgültig der Vergangenheit. In den USA, ihrer neuen Heimat, ist sie nun dabei, sich endlich eine neue, angstfreie Existenz aufzubauen. (PdS)

 

 

 

Gebet zu Nigeria

Heiliger Geist, Du Kraft des Trostes,

stärke die Christen in Nigeria in ihrem Glauben an Dich

und schenke ihnen Hoffnung angesichts der Verfolger,

die ihnen das Existenzrecht absprechen wollen.

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