Petitionen

Sie können durch das Absenden eines Petitionsbriefes mit Ihrer Unterschrift für die Freilassung von wegen ihres Glaubens inhaftierten Christen, für faire Prozesse und humanere Haftbedingungen eintreten. Darüber hinaus eignen sich Petitionen auch dazu, die Begnadigung von zum Tode verurteilten Menschen sowie ein Ende von gesellschaftlicher und gesetzlicher Diskriminierung von Christen bei Botschaftern und politischen Entscheidungsträgern zu erbitten. Dementsprechend erreichen unsere Anliegen häufig Staatspräsidenten und Premierminister.

Unterschreiben

Die Protestkarten und Petitionen zählen zu den wichtigsten Instrumenten von CSI-Österreich im Einsatz für Menschenrechte.
Dank des Engagements unserer zahlreichen Unterstützer können wir - zum Teil gemeinsam mit anderen Organisationen - immer wieder Hilfe leisten.
So konnte etwa der Freispruch Soner Önders bewirkt werden: 12 1/2 Jahre lang war Önder unter dem Verdacht der Beteiligung an einem Terroranschlag der kurdischen Widerstandbewegung PKK im Gefängnis gesessen. Nach einem Weihnachtsgottesdienst war der damals 18jährige verhaftet worden. Der jahrelange Einsatz durch Protestkarten, Grußkarten und Gebet trug schließlich Früchte: Soner Önder wurde aus dem Hochsicherheitsgefängnis von Tekirdag entlassen.

Ruth Pfau, deutsche Lepraärztin und Ordensschwester, bestätigt gegenüber CSI-Österreich die Wirksamkeit von Petitionen:


"Man kann in Pakistan durchaus für einen Menschenrechtsfall auf die Straße gehen. Aber da würde sich die Regierung nicht darum kümmern. Die kümmert sich wirklich nur um ausländische Kritik. Die Brief- und Protestkartenaktionen sind unheimlich wichtig für Menschenrechtsfälle. Da lässt sich durchaus etwas machen."


Aktuelle Petitionen

 

Woche 34: Imam ruft zu Dschihad auf – 11 verletzte Christen

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Your Excellency,

With great dismay I have heard of the incidents in the village of Shimi
in Elsaff. After a Sheikh has called for Jihad against the Christians there,
the Christians were attacked and eleven had to be brought to hospital. However
of the Extremists that attacked the Christians, not a single one was arrested.
Only the Christians were put under arrest until they agreed to reconciliation
meetings in order to lose their right to press charges against their attackers.
To my knowledge, the responsible MP Saad Gamal has given the orders to the
police, to force reconciliation on the Copts. Even though Christians are a
minority in Egypt,
they deserve to have the same rights.



I am aware of the fact, that Islamic extremism is a threat to your
country, but I doubt, that granting them something like Immunity for attacks
against minorities will ease the troubles. I therefore urge you, to ensure the
Christians security as you would ensure the security of any Muslim in your
country.
Thank
you for considering my plea.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern habe ich von den Vorfällen im Dorf Shimi im Gebiet Elsaff gehört. Nachdem ein Sheikh den Djihad gegen die dortigen Christen ausgerufen hat, wurden die Christen angegriffen, und elf von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Von den Extremisten, welche die Christen angegriffen hatten, wurde kein einziger verhaftet. Nur die Christen wurden so lange festgehalten, bis sie zu Versöhnungssitzungen einwilligten und damit ihr Recht auf eine Anzeige gegen ihre Angreifer aufgaben. Meinem Wissen nach hat der zuständige MP Saad Gamal der Polizei angeordnet, dass die Kopten zur Versöhnung gezwungen werden sollten. Auch wenn Christen eine Minderheit in Ägypten sind, verdienen sie dieselben Rechte.

Mir ist bewusst, dass der islamische Extremismus eine Bedrohung für Ihr Land darstellt, aber ich bezweifle, dass die Gewährung von etwas wie Immunität bei Angriffen auf Minderheiten diese Probleme erleichtern wird. Darum bitte ich Sie innständig, die Sicherheit der Christen ebenso sicherzustellen, wie jene der Moslems in Ihrem Land.
Danke, dass Sie meine Bitten berücksichtigen.



 

Woche 27: Drei Montagnard-Christen gefoltert und inhaftiert

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Phan Van Khai
Office of the Primeminister
1 Hoang Hoa Tham Street
Hanoi
Socialist Republic of Vietnam


Your Excellency,

With great dismay I have heard of the torture and imprisonment of three Christians in your country. A Mum, A Yu and A Ben from the village of Plei De Alao have been tortured for refusing to renounce their faith on May the 5th 2010 and are now held in an unknown location. These men have committed no crime, except for their faith which is granted to them in article 18 of the universal declaration of the human rights.
I hope that the country of Vietnam still adheres to these rights and ask you to set these men free at once. Please see to it that justice and humanity will prevail in your country.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern, habe ich von der Folter und der Inhaftierung von drei Christen in ihrem Land gehört. A Mum, A Yu and A Ben aus dem Dorf Plei De Alao wurden am 5. Mai 2010 aufgrund ihrer Weigerung, ihren Glauben zu verleugnen, gefoltert, und sie werden jetzt an einem unbekannten Ort festgehalten. Diese Männer haben kein Verbrechen begangen, außer ihrem Glauben, der ihnen in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gewährt ist. Ich hoffe, dass das Land Vietnam sich weiterhin an die Menschenrechte halten wird und bitte Sie, diese Männer umgehend freizulassen. Bitte sehen Sie zu, dass Gerechtigkeit und Menschlichkeit in Ihrem Land siegen werden.



 

Fall der Woche 24: Erneut iranischer Konvertit im Gefängnis

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Dr. Mohmoud Ahmadinejad
The Presidency
Palestine Avenue Azerbaijan Intersection
Tehran
Islamic Republic of Iran


Your Excellency,

The Situation of human rights in your country made me write to you. I have been informed that Christian converts from Islam have experienced a crackdown by Iranian security agents in the last months. The case I am writing to you about is that of the 29-year-old Ali Golchin from the town of Varamin. Mr. Golchin has been arrested on the 29th of April and has been kept in solitary confinement ever since. This man is arrested for something that he has a right to do, according to the human rights. He has changed his religion, which his for him and him alone to decide take responsibility for.

I therefore urge you to set this man free at once and adhere to the human rights by stopping the crackdown on Christian converts. Thank you for considering my plea.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Die Situation der Menschenrechte in Ihrem Land haben mich dazu gebracht, Ihnen zu schreiben. Ich wurde davon informiert, dass christliche Konvertiten vom Islam in den letzten Monaten zunehmend unter Druck von iranischen Sicherheitsbeamten stehen. Der Fall, weswegen ich Ihnen schreibe, betrifft den 29-jährigen Ali Golchin aus der Stadt Varamin. Herr Golchin wurde am 29. April festgenommen und seitdem in Einzelhaft gehalten. Dieser Mann ist für etwas inhaftiert worden, das gemäß den Menschenrechten zu seinen Rechten gehört. Er hat seine Religion geändert, was nur er und er alleine zu entscheiden und zu verantworten hat. Ich ersuche Sie daher, diesen Mann freizulassen und den Menschenrechten Folge zu leisten, indem sie das Vorgehen gegen christliche Konvertiten beenden. Danke, dass Sie meine Bitte berücksichtigen.



 

Fall der Woche 22/2010: Zwei Priester in Hebei festgenommen

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Wen Jiabao
Guowuyuan
9 Xihuangcheng Genbeijie
Beijingshi 100032
People's Republic of China


Your Excellency,

With great dismay I have heard of the detention of the Catholic priests Joseph Wang Jianchen and Joseph Li De in Hebei City. I find it greatly disturbing, that Chinese security officials continue to crack down on Christian believers and don not even refrain from detaining priests. This arrest is a severe violation of the human rights, and I hope and trust that you will value these rights and set these men free at once. Please see to it that the human rights and as in this case the right to religious freedom are adhered to and stop the arrests and discrimination of Christian believers. Thank you for considering my plea.

Your respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern habe ich von der Verhaftung der katholischen Priester Joseph Wang Jianchen und Joseph Li De in Hebei City erfahren. Ich finde es sehr verstörend, dass offizielle chinesische Sicherheitskräfte weiterhin gegen gläubige Christen vorgehen und nicht einmal vor der Verhaftung von Priestern haltmachen. Diese Verhaftung ist ein schweres Vergehen gegen die Menschenrechte, und ich hoffe und vertraue darauf, dass Sie diese beiden Männer umgehend freilassen. Bitte sehen Sie zu, dass die Menschenrechte und wie in diesem Fall das Recht auf Religionsfreiheit berücksichtigt werden, und beenden Sie die Verhaftungen und Diskriminierungen gegen Christen. Danke, dass Sie meine Bitte berücksichtigen.



 

Fall der Woche 20/2010: Menschenrechtsaktivist Gao Zhisheng erneut „verschwunden“

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Wen Jiabao
Guowuyuan
9 Xihuangcheng Genbeijie
Beijingshi 100032
People's Republic of China


Your excellency,

With great dismay I have heard of the renewed arrest of the Christian human rights activist Gao Zhisheng. Gao Zhisheng was released from an unknown location by the end of March only to be arrested again in late April. Chinese security forces are believed to be behind the arrests. I cannot appreciate this course of action concerning a man who has dedicated his life to helping people in need what in turn is exactly what he is now punished for. Holding up the values of the human rights must not be punished by any country, let alone a country that officially acknowledges the human rights.
I therefore urge you to set this man free once and for all, as he is not committing any crime unlike the people who commanded him to be arrested. Please do whatever you can, in order to honour the human rights and give real freedom to your people.

Your respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern habe ich von der neuerlichen Verhaftung des christlichen Menschenrechtsaktivisten Gao Zhisheng gehört. Gao Zhisheng war erst Ende März von einem unbekannten Ort freigelassen worden, nur um dann Ende April erneut verhaftet zu werden. Chinesische Sicherheitskräfte werden verdächtigt, hinter den Verhaftungen zu stehen. Ich kann diese Aktionen nicht gutheißen, weil sie einen Mann betreffen, der sein Leben der Hilfe von Menschen in Not gewidmet hat und jetzt genau dafür bestraft wird. Die Werte der Menschenrechte aufrechtzuerhalten darf von keinem Land bestraft werden und schon gar nicht von einem Land, das die Menschenrechte grundsätzlich anerkennt. Darum fordere ich Sie auf, diesen Mann ein für alle Mal freizulassen, da er kein Verbrechen begeht im Gegensatz zu jenen Menschen, die seine Festnahme verlangen. Bitte tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um Ihrem Volk echte Freiheit zu geben.



 

Fall der Woche 19/2010: Martha Bibi am 26. Mai vor Gericht

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Mr. Shabaz Bhatti
Minister of Law, Justice and Human Rights
S Block
Pakistan Secretariat
Islamabad
PAKISTAN


Your Excellency,

Three years ago I first heard of the case of Martha Bibi, the wife of a bricklayer, who used to live in Kot Nanak Singh. Martha Bibi is accused of Blasphemy against the Quran and the prophet Muhammad. The penalty for this alleged blasphemy could be the death sentence. I seriously doubt that Martha Bibi is guilty at all, as the accusation comes in all too handy for the accusers who do not want to pay for received goods. Even if Martha Bibi were guilty I do not think that Blasphemy is a crime that should be punished by our laws at all, or at least not as harsh as this. It also contradicts the human rights when only Blasphemy against Islam is punished while blasphemers against Christianity, Judaism or Hinduism go unharmed.
I therefore urge you to hold true to the values of humanity and the human rights and stop the unjust abuse of the blasphemy law that threatens the minorities in your country. Please do everything in your power to rid Pakistan of this inhuman law and rehabilitate those who suffer under it like Martha Bibi.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Vor drei Jahren habe ich zum ersten Mal vom Fall von Martha Bibi, der Frau eines Maurers die in Kot Nanak Singh lebte, gehört. Martha Bibi wird beschuldigt, Blasphemie gegen den Koran und den Propheten Mohammed begangen zu haben. Die Strafe für diese angebliche Blasphemie könnte die Todesstrafe sein. Ich zweifle ernsthaft daran, dass Martha Bibi schuldig ist, da die Beschuldigung zu angenehm für die Ankläger ist, die nicht für erhaltene Güter zahlen wollen. Selbst wenn Martha Bibi schuldig wäre, glaube ich nicht, dass Blasphemie ein Verbrechen ist, das von unseren Gesetzen bestraft werden sollte oder zumindest nicht in dieser Härte. Es widerspricht auch den Menschenrechten, wenn nur Blasphemie gegen den Islam bestraft wird, während Lästerer gegen das Christentum, das Judentum oder den Hinduismus unbestraft bleiben. Darum ersuche ich Sie, an den Werten der Menschlichkeit und der Menschenrechte festzuhalten und den ungerechten Missbrauch des Blasphemiegesetzes zu beenden, der die Minderheiten in Ihrem Land bedroht. Bitte tun Sie alles in Ihrer Macht Stehende, um Pakistan von diesem ungerechten Gesetz zu befreien und davon Betroffene wie Martha Bibi zu rehabilitieren.



 

Fall der Woche 18: Indien: Verhaftung der Opfer wird zur Gewohnheit

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Prime Minister of India
Dr. Manmohan Singh
South Block, Raisina Hill
New Delhi
India-110011


Your Excellency,

With great dismay I have heard of the arrest of four Christians in the village of Hunsur in Karnataka. The Christians had been attacked by extremists, but they have been arrested while the attackers go unharmed. The priest Father Robin Das Paul and three members of his group have been accused of illegally converting Hindus to Christianity and promising 100.000 Rupies and education of the children for families who convert.

I seriously doubt that any such promises were made by the Catholic Church or any of the four prisoners. Therefore I urge you to set these three men and one woman free immediately and stick true to the principle, of the presumption of innocence. Please stop the unjust treatment of religious minorities in India.
Thank you for considering my plea.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern habe ich von der Verhaftung von vier Christen in dem Dorf Hunsur in Karnataka gehört. Die Christen waren von Extremisten angegriffen worden und wurden festgenommen, während die Angreifer unbehelligt blieben. Der Priester, Pater Robin Das Paul und drei Mitglieder seiner Gruppe wurden beschuldigt, illegal Hindus zum Christentum zu bekehren und Familien mit dem Versprechen auf 100.000 Rupien sowie Bildung für ihre Kinder zu bestechen. Ich zweifle ernsthaft daran, dass irgendwelche derartigen Versprechen seitens der katholischen Kirche oder irgendeinem der vier Gefangenen gemacht wurde. Darum ersuche ich Sie, diese drei Männer und eine Frau sofort freizulassen und das Prinzip der Unschuldvermutung aufrechtzuerhalten. Bitte beenden Sie die ungerechte Behandlung religiöser Minderheiten in Indien. Danke, dass Sie meine Bitten berücksichtigen.



 

Woche 15/2010: 19-jähriger Christ im Iran wegen Blasphemie festgenommen

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Dr. Mohmoud Ahmadinejad
The Presidency
Palestine Avenue Azerbaijan Intersection
Tehran
Islamic Republic of Iran


Your Excellency,

With great dismay I have read about the fate of 19 year old Daniel Shari who has been arrested by information officers and brought to the Dastgard Prison in Isfahan. According to what I have read he was arrested for speaking falsities and insulting the sacred belief of the people. Even though I have my doubts, as to whether he has actually done that or not, I know for sure that a 19 year old who may or may not have criticized your government or your and the belief of the people is not comparable to forced entry into a building, severely threatening and stressing disabled people and arresting a teenager for an unknown length of time.
I therefore urge you to set this young man free, as it seems that his being an active Christian is the main reason for his arrest and this contradicts the human rights. At least I beg you to help this family during the absence of their son whose help they so dearly need. Thank you for considering my plea.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern habe ich vom Schicksal des 19 Jahre alten Daniel Shari gelesen, der von Nachrichtendienstoffizieren festgenommen wurde und ins Dastgard Gefängnis gebracht wurde. Dem was ich gelesen habe zufolge, wurde er verhaftet, weil er Unwahrheiten und Beleidigungen über den heiligen Glauben des Volkes ausgesprochen haben soll. Auch wenn ich meine Zweifel habe, ob er das tatsächlich getan hat oder nicht, weiß ich, dass die Kritik an der Regierung und dem Glauben des Volkes niemals vergleichbar ist mit dem gewaltsamen Eindringen in ein Gebäude, schwere Drohung und Druckausübung auf körperlich behinderte Personen und die Verhaftung eines Teenagers auf unbestimmte Zeit. Darum bitte ich Sie, diesen jungen Mann freizulassen, da es den Anschein hat dass sein christlicher Glaube der Hauptgrund für seine Verhaftung ist, was wiederum den Menschenrechten widerspricht. Zumindest bitte ich Sie darum, der Familie während der Abwesenheit ihres Sohnes zu helfen, dessen Hilfe sie so dringend bedürfen. Danke, dass Sie meine Bitten in Erwägung ziehen.



 

Fall der Woche 12/2010: Christin wegen Blasphemie verhaftet

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Mr. Shabaz Bhatti
Minister of Law, Justice and Human Rights
S Block
Pakistan Secretariat
Islamabad
PAKISTAN


Your Excellency,

Problematic news of yet another Blasphemy case in your country have reached me. The Christian woman Rubina Bibi has been accused of blaspheming against the prophet Mohammed. She is from the city of Ailpur and was arrested by the police. Even though human rights groups have inquired about the situation, the police refused to give information and also refused to allow a visit. To my knowledge, Pakistani courts have had a high likelihood of passing drastic punishments in such cases as judges are often threatened with death by extremists. If a judge has to fear for his or his family’s life, a fair trial cannot be granted anymore.
The blasphemy law cannot be uphold if Pakistan aims at equally treating minorities. Equality would either mean to demand equally harsh sentences for Muslims who blaspheme other religions, which is a highly regrettable option, or dropping the law as such. For the sake of freedom of speech and in order to stop the abuse of the law, I would strongly suggest to drop the law altogether. It has and it will further alienate the minorities from the Muslim majority and thus disunite your country.
Thank you for considering my plea.

Yours sincerely,

Übersetzung / Translation

Problematische Nachrichten über einen erneuten Blasphemiefall in Ihrem Land haben mich erreicht. Die christliche Frau Rubina Bibi wurde beschuldigt, Blasphemie gegen den Propheten Mohammed begangen zu haben. Sie kommt aus der Stadt Ailpur und wurde bereits von der Polizei verhaftet. Obwohl Menschenrechtsgruppen nachgefragt haben, hat die Polizei sich geweigert, über die Situation Auskunft zu geben und Besuche verboten. Meinem Wissen nach werden in pakistanischen Gerichten in derartigen Fällen oft drastische Strafen verhängt, weil die Richter von Extremisten mit dem Tod bedroht werden. Ein Richter, dessen eigenes Leben oder jenes seiner Familie bedroht wird, kann nicht mehr für einen fairen Prozess garantieren. Das Blasphemiegesetz kann nicht halten, wenn Pakistan auf eine gleiche Behandlung der Minderheiten abzielt. Gleiche Behandlung könnte nur durch gleich harte Strafen für Muslime die Blasphemie gegen andere Religionen begehen, was eine bedauerliche Option darstellt, oder durch eine Abschaffung des Gesetzes erreicht werden. Um der Redefreiheit Willen und um den Missbrauch dieses Gesetzes zu stoppen, plädiere ich stark dafür, das Gesetz aufzuheben. Es hat bereits, und wird weiter für eine Entfremdung zwischen den Minderheiten und der moslemischen Mehrheit sorgen und dadurch Ihr Land spalten. Danke, dass Sie mein Begehren in Erwägung ziehen.



 

Woche 11: Nigerianischer Erzbischof trauert um verlorene Generation

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Office of the President
Aso Rock Villa
Asokoro District
Abuja
Nigeria


Your Excellency Goodluck Jonathan,

With great dismay I have heard of the brutal attacks against a predominantly Christian village near the City of Jos. Several hundred Christians were brutally slaughtered. Not even the women and children were spared. I cannot believe that such atrocities come from mere tensions between Christians and Muslims, but fear that radical groups have a goal to convert northern Nigeria into an Islamic Republic. Already there are many Nigerian states that have adopted Sharia law and advocate punishments such as stoning, or amputation. In order to restore peace and security for the Muslims and Christians they will have to learn they are not each others enemies. Radical ideologies and groups like Boko Haram are the enemies of peace and a civilized living together. I therefore urge you to do everything in your power to help the victims in this conflict, the people of Nigeria, and bring the radicals to justice. As long as they are allowed to import ideologies from Iran or Saudi Arabia and poison your peoples minds there will be no peace in northern Nigeria and massacres like the one near Jos will happen again and again. Thank you for your efforts towards the wellbeing of your people.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Mit großem Bedauern habe ich von den brutalen Angriffen auf ein großteils christliches Dorf in der Nähe der Stadt Jos gehört. Mehrere hundert Christen wurden brutal abgeschlachtet. Nicht einmal die Frauen und Kinder wurden verschont. Ich kann nicht glauben, dass derartige Gräueltaten nur durch Spannungen zwischen Moslems und Christen entstehen, sondern fürchte, dass radikale Gruppen das Ziel haben, den Norden Nigerias zu einen islamischen Republik umzuwandeln. Schon jetzt gibt es viele Nigerianische Bundesstaaten, die das Sharia-Recht angenommen haben und für Strafen wie Steinigung oder Amputation eintreten. Um den Frieden und die Sicherheit für Moslems und Christen wiederherzustellen, werden diese lernen müssen, dass sie nicht ihre gegenseitigen Feinde sind. Die radikalen Ideologien und Gruppen wie Boko Haram sind die Feinde des Friedens und eines zivilisierten Zusammenlebens. Darum bitte ich Sie dringend darum, alles in Ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den Opfern dieses Konflikts, den Menschen Nigerias, zu helfen und die radikalen Gruppen dem Gesetz zuzuführen. Solange ihnen erlabt wird, Ideologien aus dem Iran oder Saudi Arabien zu importieren und damit die Gedanken Ihres Volkes zu vergiften, wird es keinen Frieden im Norden Nigerias geben, und Massaker wie jenes in der Gegend von Jos werden wieder und wieder passieren. Danke für Ihre Bemühungen um das Wohlergehen Ihres Volkes.



 

Fall der Woche 9/2010: Pakistani bekommt lebenslang für Blasphemie

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Mr. Muhammad Wasi Zafar
Minister of Law, Justice and Human Rights
S Block
Pakistan Secretariat
Islamabad
PAKISTAN


Your Excellency,

Again I have heard of two Christians that have been given a life sentence for alleged blasphemy. I find it hard to believe that Pakistan still upholds this unjust law that has been abused again and again in order to persecute minorities and especially Christians. Even if the allegations were true, and the two Christians Imran Masih and Qamar David, have really burned a Quran and made blasphemous statements against the prophet, the verdicts would be unjust and against the human rights. To my knowledge though none of these Christians has even had the right to a fair trial, as a judge that knows his life is in danger if the verdict is not hard enough can hardly guarantee such a fair trial.
These men are innocent and the verdict has been a mob verdict. I urge you not to give your country up into the hands of extremist mobs but ensure that the courts can rule with the foundation of justice and without having to fear the mobs outrage. Please set these men free and drop the blasphemy law as a token of your absolute will to let justice and the human rights rule in Pakistan and to show that justice is blind to race or religion.

Yours respectfully,

Übersetzung / Translation

Wieder habe ich von zwei Christen gehört, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, weil sie angeblich Blasphemie begangen haben sollen. Ich kann es nur schwer glauben, dass Pakistan dieses ungerechte Gesetz weiter aufrechterhält, obwohl es immer und immer missbraucht wird, um Minderheiten und speziell Christen zu verfolgen. Selbst wenn die Anschuldigungen wahr sein sollten, und die beiden Christen Imran Masih und Qamar David tatsächlich einen Koran verbrannt und blasphemische Aussagen über den Propheten getätigt haben sollen, wären diese Urteile ungerecht und gegen die Menschenrechte. Meines Wissens nach hatte jedoch keiner der beiden auch nur einen fairen Prozess, da man nicht davon ausgehen kann, dass ein Richter dessen Leben in Gefahr ist, wenn er nicht hart genug entscheidet, kaum einen solchen garantieren kann. Diese Männer sind unschuldig, und das Urteil war ein Urteil des Mobs. Ich ersuche Sie inständigst, Ihr Land nicht den Händen des extremistischen Mobs zu überlassen, sondern sicherzustellen, dass die Gerichte mit Grundlage der Gerechtigkeit richten können und keine Angst vor der Wut des Mobs haben brauchen. Bitte setzen Sie als Zeichen Ihres absoluten Willens, Gerechtigkeit und die Menschenrechte in Pakistan regieren zu lassen, diese Männer auf freien Fuß, und lassen Sie das Blasphemiegesetz fallen, und zeigen Sie damit, dass die Gerechtigkeit gegenüber Rasse oder Religion blind ist.



 

Woche 7: 48 Christen in Laos eingesperrt, bis sie ihren Glauben verleugnen

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Kommission für Menschenrechte
8-14 Avenue de la Paix
Palais des Nations
CH-1211 Genf 10
Schweiz


Sehr geehrte Menschenrechtskommission,

Mit großem Entsetzen habe ich von der Lage der christlichen Minderheit in Laos erfahren. Meinen Informationen zufolge wurde am 10. Jänner ein Sonntagsgottesdienst gestürmt, und 48 Christen sind mit vorgehaltener Waffe aus ihrem Heimatdorf Katin im Bezirk Ta-Oyl, Saravan vertrieben worden. Die Behörden führten sie auf ein Feld, wo sie bis heute ohne Nahrung und Unterkunft ausharren, weil ihnen verboten worden ist, in ihr Dorf zurückzukehren, solange sie nicht ihren Glauben verleugnen.
Dies ist ein ganz klares Verbrechen gegen Artikel 18 der Menschenrechte und leider nur eines von vielen derartiger Menschenrechtsverbrechen in Laos. Ich ersuche Sie mit aller Dringlichkeit, alles erdenklich Mögliche zu unternehmen, um gegen diese menschenunwürdigen Aktionen der laotischen Behörden vorzugehen. Im Vertrauen darauf, dass die Vereinten Nationen vor derart schwierigen Situationen, wie sie in Laos gegeben sind, nicht zurückschrecken und weiter mit ganzer Kraft für die uneingeschränkte Gültigkeit der Menschenrechte eintreten, verbleibe ich

Hochachtungsvoll




- Archiv / Ältere Petitionen -





Woche 34: Imam ruft zu Dschihad auf – 11 verletzte Christen

Am 13. August rief der Imam des ägyptischen Dorfes Shimi, Sheikh Tobah, zum Djihad gegen die ortsansässigen Christen auf. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurden Christen angegriffen. Elf Kopten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Viele koptische Jugendliche wurden verhaftet. ...
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Petition zu diesem Fall